Autor: Ewald Neff am 14. Okt 2011 Heilung der Pankreas-Konflikte und Pankreas-Übungen Pankreas-Erkrankungen neigen zu destruktiven Verläufen. Je tiefer eine Krankheit in Körper, Geist und Seele eingedrungen ist, umso weniger kann der Kranke das Wesen des Miteinanders in seinem „Organquartett“ leben. © Bild: copyright bei neff |
Dieser Artikel wurde von Dagmar Neff verfasst – NEFF Therapie & Beratung
Heilung der Pankreas-Konflikte
Pankreas-Erkrankungen neigen zu destruktiven Verläufen. Je tiefer eine Krankheit in Körper, Geist und Seele eingedrungen ist, umso weniger kann der Kranke das Wesen des Miteinanders in seinem „Organquartett“ leben.
Solch ein Mensch fühlt nichts, ist in sich gefangen und findet keinen Zugang zu seinen Gefühlen. Außer Fatalismus kann nichts zum Ausdruck kommen.
Um an das Weiche, Warmherzige, Kreative und Versöhnliche im Menschen zu gelangen, muss deshalb tief im Energiesystem angesetzt werden.
Es bedeutet, die Schöpferkraft der Sakralorgane, der weiblichen wie auch männlichen Fortpflanzungsorgane, zu aktivieren, was mit homöopathischen Mitteln möglich ist.
Zu einer ganzheitlichen Behandlung gehören jedoch auch der Umgang mit Lebensmitteln und mentale Übungen.
Pankreas-Patienten wirken kühl und distanziert. Sie müssen erst wieder Herzenswärme entwickeln. Das Herz spielt als emotionales Zentrum höchster Ordnung eine große Rolle.
Was hier gebraucht wird, ist eine Therapieweise, welche mit einem Wandel des Bewusstseins einhergeht. Damit kann es gelingen, den Diabetes-Erkrankten von den destruktiven inneren Vorgängen wegzuholen und ihn dorthin zu bewegen, wo er in seine Mitte kommt.
In der Miasmatischen Therapie geht es darum, die Wurzeln der Drüsenerkrankung zu erreichen, um dann mit Zugkraft auf die nächst höher liegenden Heilungsebene zu gelangen, in der der Betroffene wieder ins Fühlen kommt. Hier betritt er den Bereich, in dem die Hauptarbeit des Heilungsprozesses für ihn beginnt, nämlich die genaue Betrachtung des Konflikts und die Erkenntnis, was die Krankheit mit ihm selbst zu tun hat sowie die ersten Schritte in Eigenverantwortung und Eigenautorität zu unternehmen.
Gerade bei Diabetes-Patienten ist das eine große Aufgabe.
Wesentliche Aspekte in der Therapie:
- Änderung des Selbstbildes – der Dünndarm muss mittherapiert werden, da er zukunftstorientiert ist
- Sich für ein interessantes, die Seele nährendes Lebensziel erwärmen
- Nach vorne schauen und dabei sein Bestes tun
- Die Nahrung mit gebührender Dankbarkeit aufnehmen
In Verbindung damit gilt es auch darauf zu achten, was jemand an Eindrücken in sich hereinlässt. Alle Bereiche verdienen Aufmerksamkeit in Bezug auf „sich selbst gut nähren“ – geistig sowie auch seelisch.
Verdauungsübung
Fast 100 % unserer chronischen Krankheiten beginnen im Mund, beim Essverhalten, beim wahllosen Aufnehmen und mangelnden Verdauen von Eindrücken. Deshalb setzt auch dort die Heilung an.
- Bevor man zu essen beginnt, schaut man auf die Bestandteile der Mahlzeit.
- Der Weg zurück zum Ursprung des Wesens, das jetzt zur Nahrung dient, wird mental zurückverfolgt: der Salat, das Obst, das Gemüse, das Getreide, der Fisch, das Fleisch…
- Man dankt jedem Lebewesen, das sich als Lebens-Mittel zur Verfügung gestellt hat.
- Gründlich wird jeder Bissen gekaut, bis die innere Süße geschmeckt wird.
- Es sollte soviel dunkelgrünes Gemüse wie möglich gegessen werden, um die darin enthaltenen Phytohormone für den Hormonhaushalt zu nutzen.
- 3 bis 4 Stunden Zeit lassen zwischen den Mahlzeiten, damit die Nahrung Magen und Dünndarm verlassen hat, Pankreas und Galle Zeit haben, das passende Maß an Verdauungssäften zu produzieren.
- Keine feste Nahrung nach 18.00 Uhr essen, damit die Gallenblase ab 23.00 Uhr zur Ruhe kommt und ab 1.00 Uhr die Leber mit dem Verteilen der Nährstoffe beginnen kann.
Mentale Pankreas-Übung
Pankreas-Patienten fehlt der gesunde Kampfgeist. Sie haben kein Ziel, sind aber zielorientierte Persönlichkeiten.
Gesunden Kampfgeist im richtigen Augenblick zu entwickeln bedeutet Ausdauer und Lebenskraft – ihn zu entfalten ohne Gegnerbild, ohne Feindbild, ohne Siegeswillen, ist ein spiritueller Weg.
Für den Erkrankten ist von zentraler Bedeutung, diese Zusammenhänge in sich selbst zu erkennen. Dafür gibt es folgende Übung:
Es werden 2 Skalen gezeichnet – jeweils mit den Zahlen von 1 bis 10. 1 steht für die niedrigste, 10 für die höchste Angabe.
Die erste Skala ist für das Thema „Gesunder Kampfgeist“, die zweite für „Zielorientierung“.
- Die Übung beginnt man damit, indem man aus dem Bauchgefühl heraus seinen momentanen Energiezustand einordnet.
- Dann wird der gesunde Kampfgeist eingeschätzt.
- Zuletzt schätzt man seine Zielorientiertheit ein.
Dem Krankheitszustand entspricht, dass im Moment weder Kampfgeist noch Ziel hoch entwickelt sind.
Nun werden die eigenen Erkenntnisse, Erfahrungen und Gedanken zum Thema „Lebenssinn, Lebensziel, Kampfgeist und Selbstverwirklichung“ im Laufe von 4 Wochen aufgeschrieben. Dabei lässt man sich inspirieren, auf folgende Fragen Antworten zu finden:
- Was macht mein Leben lebenswert?
- Worin besteht mein innerer Reichtum?
- Welches Ziel möchte ich in meinem Heilungsprozess erreichen?
- Welches Ziel würde ich gerne erreichen, halte es aber für völlig utopisch?
Im Heilungsprozess braucht jeder Ziele, für die es sich lohnt, die Mühen auf sich zu nehmen. Auch ferne, utopische Ziele sind dabei wichtig, damit das kleine Weltbild des Krankheitsbewusstseins überwunden wird.
Pankreas-Patienten sind von Natur aus dynamische Persönlichkeiten. Was sie anpacken, geschieht mit Schnelligkeit und das kurz gesteckte Ziel wird meist mühelos erreicht. Dann jedoch wissen sie mit dem Ziel nichts anzufangen. Bis zum Ziel sind sie dynamisch, dann verlassen sie die Kräfte.
Auf die Bauchspeicheldrüse übertragen bedeutet es, sie nutzen nur die exokrine Funktion und produzieren nur Saft. Der endokrine Anteil, die flexiblen, ausgleichenden und kreativen Wandlungskräfte der Hormone liegen lahm.
Lebt ein Mensch nach dem Motto „Kunst um der Kunst willen“, gibt es keine Entwicklung. Etwas nur zu tun, um es getan zu haben ist sinnlos und zeigt den starken Mangel, in seinem Leben Sinn zu finden.
Das ist das Basis-Thema der Diabetes-Patienten. Daher brauchen sie ein Ziel, das sie verwandelt.
Dagmar Neff: +43 (0)650 28 12 3 17
Ewald Neff: +43 (0)650 290 30 32
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