Autor: Sana Brauner am 25. Feb 2010 In Djanan, 500 Kilometer südlich von Algier, am Rande der Sahara, liegt eine seltsame geologische Formation: eine 30 Hektar große, augenförmige Geländeformation, von steilen Felshängen eingeschlossen, zugänglich nur über zwei enge Schluchten. Hier nahm vor 6 Jahren etwas seinen Anfang, das ganz Nordafrika verändern könnte.
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In Djanan, 500 Kilometer südlich von Algier, am Rande der Sahara, liegt eine seltsame geologische Formation: eine 30 Hektar große, augenförmige Geländeformation, von steilen Felshängen eingeschlossen, zugänglich nur über zwei enge Schluchten. Hier nahm vor 6 Jahren etwas seinen Anfang, das ganz Nordafrika verändern könnte. Das Land litt damals unter einer extremen Dürre. Der Deutsch/Algerier Madjid Abdellaziz, der in Deutschland studiert hatte und hier mit den Theorien von Wilhelm Reich und Victor Schauberger in Berührung gekommen war, entschied sich im Schutz des Grundstücks der algerischen Dürre ein Ende zu bereiten. Er baute einen Cloudbuster, ein wie eine Stalinorgel anmutendes Gerät, mit dessen Hilfe es möglich sein sollte, Regen zu machen.
"Das Paradies im Herzen"
Die Verwaltung von El Haouita, der nächsten Gemeinde am Rande der Sahara, gab ihm eine Chance: das Land und 5 Jahre Zeit, zu beweisen was er konnte. Madjid Abdellaziz finanzierte privat den Bau des Cloudbusters und eines festen Stützpunktes in der nächsten größeren Stadt - und begann mit der Arbeit. Sein Ziel: die Dürre zu beenden und vor Ort die Wüste zu begrünen – ein Garten zu schaffen, auf Arabisch „Djanan“ – was sich von Djana ableitet: zu Deutsch Paradies.
Wilhelm Reich verstand die Wüste als eine Zustand verstauter Energien.
Während in der intakten Natur sich Himmel und Erde durch die Pflanzendecke hindurch in einem steten Austausch an Lebensenergie befinden, war für ihn die Wüste ein Zustand der Blockade, die sich durch einen Grauschleier am Himmel ausdrückte, ein Fehlen von Wolkenbildung. Alles was es braucht, war diese Blockade zu lösen, die Lebensenergie wieder in Fluss zu bringen. Madjid Abdellaziz nennt die Reich’sche Vorgehensweise in Analogie zum menschlichen Körper daher auch Himmelsakupunktur oder Feng Shui des Himmels. Die Wetteroperationen in Djanan nahe El Haouita waren ein voller Erfolg. Die innerhalb von wenigen Stunden einsetzenden Niederschläge bewässerten nicht nur Djanan, seinen privaten Paradiesgarten, sondern sorgten für eine Normalisierung des Klimas im Umkreis von mehreren hundert Kilometern. Es war das Ende der algerischen Dürre.
Madjid Abdellaziz blieb. Er begann in Djanan Bäume zu pflanzen, Kartoffeln zu setzen, sogar Salat zu säen. Um Regen zu machen setzte er immer wieder den Cloudbuster ein sowie zwei fest installierte, von ihm nach den Reich’schen Theorien entwickelte Wolkenstabilisatoren. Um die unfruchtbaren Böden zu beleben bediente er sich anderer innovativer Methoden. Die Firma Penergetics half ihm das Gießwasser zu energetisieren. Das vedische Fruchtbarkeitsritual Agni Hotra sorgte für eine explosionsartige Belebung des Mikrobenlebens im Wüstensand.
2010 Bau eines Ökodorf - Sahara besiedeln – Flüchtlingsströme beenden
Mit den Jahren kam ein zweiter Aspekt dazu: In der Region kommen Flüchtlinge aus Zentralafrika auf ihrem Weg nach Europa durch. Viele von Ihnen sterben während der Saharadurchquerung, weil ihre Fahrzeuge im Sand den Geist aufgeben. Für die, die durchkommen, sind Orte wie El Haouita der erste Kontakt mit den Menschen nördlich der Sahara.
2010, nach sieben Jahren Arbeit auf den Feldern, beginnt in Djanan der Bau eines Ökodorfes mit den entsprechenden Bungalows um Menschen ansiedeln zu können. Ein Wohnhaus steht bereits, die Außenmauern eines 400 Quadratmeter großen Wirtschaftsgebäudes stehen ebenfalls, gesucht wird derzeit ein Sponsor für das Dach. Dann können Gäste und Freiwillige empfangen werden, um den Bau einer Lehranstalt für Wüstenbegrünung vorwärtszutreiben.
Wenn die Flüchtlinge - vielleicht schon in diesem Jahr – zahlreicher kommen, soll das Projekt nach Osten wachsen, so schnell, wie es die Flüchtlingsströme aus dem Süden notwendig und über ihre Arbeitskraft möglich machen. Die Vision ist ein grüner Gürtel, der sich nach dem Vorbild von Djanan quer durch Afrika zieht. Zunächst als eine Kette von einzelnen Enklaven, später als zwei Kilometer breiter, geschlossener, wellenförmiger Gürtel.
Zur Person Madjid Abdellaziz
"Das Paradies im Herzen". Wir begleiten einen Menschen, der das Paradies im Herzen, und das Herz im Kopf trägt. Und es ist faszinierend zu beobachten, wie ihm Dinge gelingen, sich fast wie durch Zauberhand manifestieren, bei denen alle anderen, die am selben Thema arbeiten, sich seit Jahren den Schädel einrennen.
Kontaktdaten
Desert Greening
Integrale Umweltheilung
Dipl.-Ing. Madjid Abdellaziz
Passauer Straße 36
10789 Berlin
Tel. ++49 (0) 30 3903 7881
eMail: abdellaziz@desert-greening.com
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