Da viele Maya-Kundige bereits relativ geübt sind, Jahresprogramme im Voraus zu erfühlen, kann ich Euch beruhigen. Die Turbulenzen und Unruhe, die sich so ca. ab Februar immer mehr in Eurem Leben ausgebreitet haben, sind ganz normal und gehören nicht zur Magier-Qualität, sondern sind leise Vorboten des BLAUEN STURMs. Na super, werdet Ihr jetzt denken, dann geht´s ja genau so anstrengend weiter wie vorher. Vor allem, wenn das erst die Vorboten waren! Wie soll ich dann mein Leben schaffen, ohne völlig zusammen zu brechen? Aber genau das wird Gott-sei-Dank nicht passieren. Hier also nun ein paar Alltagsrezepte, um mit dem „Sturm“ im Rücken, das kommende Maya-Jahr sogar leichter als das Vorjahr zu absolvieren. |
Wo liegt nun der grundsätzliche Unterschied dieser zwei Zeitqualitäten?
Der Weiße Magier war eine sehr diffizile Aufgabenpalette, die hauptsächlich das Herz-Chakra betroffen hat. Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit, Grenzen setzen können, usw. sollten entwickelt werden. Ständig mussten Entscheidungen gefühlsmässig hinterfragt und überprüft, Beziehungen erneuert werden, etc. Davon kann bestimmt so ziemlich jeder ein Lied singen und hat seit Sommer 2007 seinen ganz persönlichen Weg im Umgang mit Macht-Themen entwickelt. Das kostete Kraft, obwohl im Außen gar nicht soviel zu erkennen war. Dieser Prozess wird mit dem 24.7.2008 nun beendet!
Der Blaue Sturm ist zwar wild, unberechenbar und intensiv, doch sehr gerade heraus und dadurch einfach und nachvollziehbar. Hier ist durchaus möglich, sich in einer relativ heftigen Auseinandersetzung so richtig die Meinung zu sagen und anschließend gemeinsam auf ein Bier zu gehen. Das Kumpel-Klischee wird für ein Jahr eine Renaissance erleben und ist eine erholsame Befreiung von den manipulativen Spielchen des letzten Jahres. Kumpels sind vielleicht nicht immer einer Meinung, aber sie respektieren den Anderen in seiner Andersartigkeit. Was letztes Jahr nicht immer der Fall war. Deshalb ging man sich dann oft aus dem Weg oder wollte „siegen“.
NIX IS FIX
Von allen Archetypen des Maya-Zeitsystems (Tzolkin) ist der Blaue Sturm die größtmögliche Beschleunigung in Veränderungsprozessen. Damit lässt er nichts anbrennen und aktiviert solange Erneuerung, bis alles, im Sinne von Vollkommenheit, passt. Deshalb habe ich für ihn schon vor Jahren den Ausspruch: NIX IS FIX, geprägt: Eine innere Flexibilität und Bereitschaft, etwas schon wieder loszulassen, obwohl vielleicht noch das Preisetikett dranhängt, ist also sehr von Nutzen. Die sprichwörtliche Laune ist dadurch en vogue und gehört dieses Maya-Jahr zum Alltag. Aber auch existenzielle Entscheidungen können durchaus in derselben Gangart getroffen werden. Sehr hilfreich für langzaudernde Typen und gummiartige Projekte.
Ihr merkt vielleicht schon, wie ich Euch die Vorzüge des Blauen Sturms ans Herz legen möchte. Ich weiß natürlich aus unzähligen eigenen Erfahrungen, dass man gut daran tut, sich´s mit dieser Urkraft nicht zu verscherzen und besser mit dem Strom zu schwimmen. In diesem Fall ist er aber dann ein Segen für Eure Zukunftspläne. Wenn es zwischendurch den Anschein hat, dass demnächst die Welt im Chaos versinkt, bleibt bitte „cool“. Das Universum weiß genau, was es tut. Es ist nur mit unserer systematischen Kontrolle größtenteils vorbei. Aber das ahnen wir ja schon länger und üben uns fast täglich in der Loslass-Routine. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in Zeiten extremer Überbelastung, das Loslassen gar nicht mehr so schwierig ist, weil man sowieso keine Zeit mehr zum Grübeln hat. Auch das Delegieren-Lernen ist dann einfacher. Und das ist ebenfalls ein Riesenvorteil für das Sturm-Jahr!
Wenn nun aber trotz aller Bemühungen, die Umwelt, Behörden, Chef´s, Partner, usw. in diesen Sog der Beschleunigung kommen und die um sich greifende Panik nicht zu verhindern ist, wird nun aus Erfahrung versucht, den inneren Druck zu reduzieren, indem er auf alles Umliegende weitergegeben wird. Doch da sich ja meistens Viele, um nicht zu sagen, alle, in dieser Situation befinden, ergibt das ein Schneeballsystem, das den Stresspegel wie einen Bumerang wieder zurückbringt und ihn dadurch potenziert. Gerade bei Herzschwächen oder dergleichen, sind das aber verheerende Lebensumstände oder Arbeitsbedingungen. Wie soll man sich also in diesem Gewurl am Gesundheitsschonendsten verhalten?
WENN DU SCHNELL SEIN WILLST, GEHE LANGSAM!
Nun, das innere Motto: STEP BY STEP! – ist der beste Vorsatz, den ich finden konnte und der mich schon oft davor bewahrt hat, in Extremsituationen nicht den Verstand zu verlieren. Ich selbst bestimme, wieviel Druck ich in mir durch äußere Ungeduld und Leistungsdruck verursachen lasse. Macht Euch das regelmäßig bewusst, denn Ihr werdet sehr oft einer Prüfung begegnen, ob Ihr bereit seid, in erster Linie auf Eure Gesundheit zu achten! Den Adrenalinspiegel schon beim Frühstück mit Mails und SMS zu erhöhen ist nicht nur ungesund, sondern bringt Euch keinen Vorsprung. Denn der Wunsch: schneller sein zu müssen oder zu spät dran zu sein, ist ein Bewusstseinszustand, kein Arbeitszustand! Das Motto alter Meister kommt da gerade recht: WENN DU SCHNELL SEIN WILLST, GEHE LANGSAM! Klingt zwar absurd, ist aber ein erprobtes Erfolgsrezept speziell in Sturm-Jahren!
Tut das, was möglich ist. Alles darüber hinaus, auch wenn es noch so rentabel und verlockend klingt, passt eben nicht in Euer Leben oder darf später wiederkommen. So einfach ist es, seinen Körper zu schützen. Er ist in diesem Jahr Euer Lehrer, der Euch vielleicht manchmal mit einem kleinen Wehwehchen zurück an den Start pfeifen wird.
Seid achtsam auf Ihn, Ihr habt nur den einen!
Auch hier gibt es einen Vorteil durch das Blaue Sturm-Jahr: Regenerationsphasen und Schlafrhythmen werden intensiver und verkürzen sich dadurch wesentlich. Wer also klassische Burnout-Symptome verspürt, plant am Besten kurze Mittagsschläfchen, ein Parkbank-Nickerchen oder ein Augen-Ausrastprogramm ein und schon läuft Eure Batterie wieder wie am Schnürchen. Auch öfter Zigarettenpausen ohne Zigaretten sind sehr zu empfehlen! ;-)
Keine Sorge, es wird nichts zerstört, das nicht zu Euch gehört, oder wichtig wäre! Alles andere aber, erhält in diesem Sturm-Jahr eine gehörige Portion „Drive“. Die Spirale oder Windhose ist das passende Symbol dazu. Es verdeutlicht die ansteigende Richtung, die den Evolutionsprozess beschleunigt. Dass es in diesem Jahr vermehrt Wetterkapriolen geben kann, die teilweise auch zerstörend sein können, ist eine logische Sache. Da wir ja als gesamte Menschheit selbst die Richtung unserer Erfahrungen programmieren, ist an dieser Stelle jede(r) aufgerufen, eine harmonische Schwingungsanhebung zu aktivieren. Aber natürlich ganz speziell im eigenen Leben, denn dann passt sich relativ rasch auch das eigene Umfeld an. Und die Summe aller Leben ergibt automatisch das Beste für unseren Planeten. Übrigens: Stürme eignen sich hervorragend, das Körper Energiefeld auf die Schnelle zu reinigen! Stellt Euch einfach ein paar Minuten an eine „stürmische“ Hausecke, Balkon, Anhöhe, etc. und genießt eine erfrischende Luftdusche im Windkanal.
Nun noch ein paar Worte zum Straßenverkehr: Er ist, wie Ihr wahrscheinlich schon erkannt habt, ziemlich anstrengend geworden. Extreme Schläfer wechseln sich mit Kamikaze-FahrerInnen ab. Überholmanöver werden zu lebensbedrohlichen Situationen, die Leute toben hinter ihren Lenkrädern, etc. Man hat das Gefühl, ohne Rundumblick und hellseherischen Fähigkeiten ist man auf den Straßen nicht mehr überlebensfähig. Fazit: Selbstverantwortung und Achtsamkeit bringt Euch sicher wieder nach Hause! Ein perfektes Training für das Leben, findet Ihr nicht auch?! Dann gute Fahrt.
Zum Abschluss nun ein paar grundlegende Tipps, um doch noch ein Blauer-Sturm-Fan zu werden:
Sein wichtigster Auftrag ist, wie schon gehört, alles zu verändern und zu beschleunigen. Aber sein spezielles Arbeitsgebiet ist, das Fließen von Entwicklung dort wieder herzustellen, wo Stagnation, ein Stau ist oder einfach nur zu lange gewartet wurde. Wer also seinen Fokus auf das Fliessen im Leben richtet, hat vom Sturm nichts zu befürchten! So einfach ist das. Jede Sturmböe ist seine Hilfe für Euch, wieder in Fluss zu kommen. Nett von Ihm, oder?
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