Autor: Sana Brauner am 11. Feb 2012 Drei Begriffe können vielleicht am besten einen Eindruck von Renée Bonanomi vermitteln: Eine allumfassende, alles verstehende und verzeihende Liebe, eine aufrüttelnde spirituelle Klarheit und eine totale Authentizität! ...
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... Die Begeisterung, mit der Renée ihre Arbeit ausführt, springt wie ein Funke auf die Menschen über, die mit ihr in Kontakt kommen, und entfacht ein ähnliches Feuer in ihren Herzen.“ Katarina Michel
Renée Bonanomi zählt zu den Stillen im Lande. Sie wirkt im Verborgenen und ist großen öffentlichen Auftritten eher abgeneigt. Dennoch ist sie im Laufe mehrerer Jahrzehnte zur bedeutendsten geistigen Heilerin der Schweiz geworden, was für ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten spricht.
In „Heilung geschieht im Jetzt“ schildert sie erstmals ihren persönlichen Lebensweg und legt die Grundlagen ihrer Heilungsarbeit in Theorie und Praxis dar. Sie beschreibt in radikaler Offenheit die Eigenverantwortung jedes Einzelnen für seine Gesundheit und führt sie zurück auf die gestörte „Einheit allen Lebens“. Heilung tritt ein, wenn Menschen zu einer neuen inneren Klarheit und dadurch zu einer höheren geistigen Ordnung finden.
Der wichtigste Grundsatz für einen Heiler lautet: „Ich liebe mich!“
Renée macht deutlich, dass der Schlüssel zur Lösung aller Probleme und zur Überwindung aller Hindernisse im Innersten jedes Einzelnen liegt. Liebe und Glück entfalten sich nicht aus der Beziehung zum Partner, zum Kind oder zu Freunden, denen daher auch keine Verantwortung dafür aufgebürdet werden darf, sondern sie entfalten sich allein durch innere Transformation. Daher lautet der in allen Meditationen und Übungen geltende Grundsatz: „Ich liebe mich!“ Wer sich nicht selbst liebt, vermag auch keinen anderen zu lieben. Und wer nicht zu lieben vermag, vermag auch nicht heilend auf andere zu wirken.
„Wahre Heilung geschieht nur, wenn der Heiler nicht mehr da ist!“
Dieses Buch über Geistheilung ist bahnbrechend, weil niemals zuvor mit solch unbestechlicher Klarheit die ewigen Gesetze des Heilens dargelegt wurden. Kein Heiler darf gegen diese verstoßen, andernfalls wird ihm seine Gabe genommen. Dies führt Renée zu der revolutionären Erkenntnis: „Wahre Heilung geschieht nur, wenn der Heiler nicht mehr da ist! Wenn allein das göttliche HEILUNGSLICHT fließt, vollzieht sich das unbeschreibliche Mysterium des Heil-Werdens – im JETZT!“
Das unverzichtbare Lehrwerk für jeden, der sich mit Heilung befasst!
Renée Bonanomi, vielseitig ausgebildet, mit langjähriger Erfahrung in eigener Praxis, gibt in ihrem Schulungszentrum Wissen über Medialität und Geistheilen weiter. Die Arbeit von Renée Bonanomi ist geprägt von ihrer Persönlichkeit, die große Liebe ausstrahlt und heilend wirkt.
Renée Bonanomi
Heilung geschieht im Jetzt
Hrsg. von Katarina Michel
€ [D] 17,95, € [A] 18,30
ISBN 978-3-89427-594-5
Erscheinungstermin: Februar 2012
Auszüge aus dem Interview von Katarina Michel mit Renée Bonanomi
aus dem Buch Renée Bonanomi: „Heilung geschieht im Jetzt“
(Februar 2012, Aquamarin Verlag)
Wenn du in wenigen Worten zusammenfassen würdest, was Krankheit ist, welche Formulierungen würdest du wählen?
Renée Bonanomi: Krankheit ist, wie nahezu jedes andere menschliche Problem, das Resultat von Nicht-Wissen. Wäre der Mensch noch mit dem Ursprung, der absolutes Wissen und damit absolute Gesundheit bedeutet, verbunden, wäre Krankheit kein Thema. Da dies jedoch nicht der Fall ist, führt das Nicht-Wissen um die Einheit mit dem Ursprung zur Erkrankung.
Deutet sich damit auch der Weg zur Gesundwerdung an?
Renée Bonanomi: Ja! Es ist der Weg hin zum Wissen. Im Wissen liegt der Schlüssel zur Ganzheit – und damit zur Heilung.
Kann man daher im Umkehrschluss sagen: Alles, was man nicht „weiß“ oder was noch im Ungewussten liegt, manifestiert sich als Problem und letztlich als Krankheit?
Renée Bonanomi: Ja.
Die meisten Menschen denken, dass Probleme lösbar, Krankheiten aber eine „Strafe“ sind. Machst du zwischen beiden einen Unterschied? Vielleicht nur auf der energetischen Ebene?
Renée Bonanomi: Jede Krankheit hat ihre Basis in einem Problem, das von der betreffenden Person noch nicht gelöst wurde. Solange dies nicht geschehen ist, wird die in der Problematik enthaltene Botschaft über den Körper und somit über irgendeine Form der Erkrankung übermittelt. Krankheit wird häufig, wenngleich auch nicht immer, durch eine gewisse Schwingung verursacht. Dabei kann eine Krankheit sowohl durch eine hohe als auch durch eine niedrige Schwingung ausgelöst werden. Wenn wir lernen, diese Schwingung zu verändern, in Richtung auf das Wissen, dann bleibt sie nicht länger in Richtung Krankheit aktiv.
Hilft man dem Erkrankten, erhöht man also seine Schwingungen? Aber diese Erhöhung ist ja nur vorübergehend.
Renée Bonanomi: Im JETZT hat eine Erhöhung der Schwingung stattgefunden; und wer mich um Heilung bittet, der kann in diesem JETZT verbleiben, weil ich weiterhin darin verbleibe. Ich bleibe mit diesem Menschen über das JETZT verbunden. Es ist nicht wirklich ein Erhöhen und dann wieder ein Absinken. Die Heilungs-Schwingung aktiviert etwas auf einer anderen Ebene. Der Erkrankte möchte nicht wieder auf die alte Ebene zurücksinken, sondern er möchte die neue (gesunde) Ebene in sich stabilisieren. Daraus erfolgt dann ein innerer Prozess. Die höhere Schwingung wird so zu ihrer eigenen.
Du hast im Zusammenhang mit Krankheit und Gesundheit drei ganz wichtige Begriffe genannt: Unwissenheit – Problem – Sinn. Wir sprechen in unserem Buch „Zwölf Gesetze der Heilung“ noch von einem vierten Begriff: Ordnung. Was du „Unwissen“ genannt hast, könnte man auch „Unordnung“ nennen. Der Einzelne bringt also in die kosmische Ordnung eine Disharmonie, die dann in Krankheit mündet. Durch Unwissenheit (oder absichtlichen Wissens-Missbrauch) entsteht also Unordnung, und aus der Unordnung folgt Krankheit. Siehst du diesen Zusammenhang auch so?
Renée Bonanomi: Ja, absolut. Ganz genauso. Aus Nicht-Wissen entsteht Chaos, Unordnung, und dies kann sich körperlich als Krankheit auswirken. Jede Krankheit drückt also in letzter Konsequenz aus, dass irgendein kosmisches Gesetz missachtet wurde. Irgendeine geistige Kraft wirkt im Menschen noch nicht so vollkommen, wie sie wirken könnte. Das Unwissen oder die Unordnung führen dazu, dass der Geist nicht in die Lage versetzt wird, den Körper zu seinem vollkommenen Werkzeug zu machen?
Die Vollkommenheit der Schöpfung bleibt sicher unberührt; aber innerhalb des göttlichen Seins können wir durch Unwissenheit Disharmonie auslösen – und diese wird zur Krankheit. Die Krankheit führt uns dann letztlich wieder zurück zur Einheit. Natürlich bleibt alles ein göttlicher Prozess; aber es stellt sich die Frage, ob GOTT sich nicht gewünscht hätte, wir wären etwas klüger vorgegangen, um wieder zur Einheit zu finden?
Renée Bonanomi: Hmmmmh… Es ist trotzdem ein vollkommenes Spiel, wohin wir auch schauen.
Aber wozu dient dieses ganze Geschehen?
Renée Bonanomi: Damit es LEBEN gibt! Damit das, was nicht ist, wird! Nur durch die GEBURT entstehen Galaxien, die ganze Schöpfung. Sonst wäre das NICHTS. Aus dem Nichts wird durch das Weibliche ständig ETWAS geboren. Dieses Etwas kann jedoch nur dann entstehen, wenn ein Aspekt des VOLLKOMMENEN verloren wird. Aber es ist kein wirkliches Verlieren, denn die Schöpfung ist etwas ganz Wundervolles.
Ich habe ein paar Mal wirklich erlebt, was das NICHTS ist. Für einen Moment – das NICHTS. Es gibt kein Wort für diese Erfahrung, keine Beschreibung – es ist NICHTS! Es existiert keine Zeit, es ist etwas völlig Unsagbares. Aber in diesem NICHTS habe ich deutlich gespürt, dass ES den Wunsch hat zu sein.
Doch damit eine Schöpfungsschwingung entsteht, ist ein Gegenpol erforderlich. Ich rede hier nicht so unverbindlich daher, von ein wenig Schöpfung mit einem Engelchen hier und einem Engelchen da. Ich rede von GANZHEIT. Ich rede vom GANZEN GEGENPOL. Ich rede von SCHWINGUNG und BEWEGUNG. Alles ist Bewegung, Bewegung und nochmals Bewegung. Und alle diese Bewegung beinhaltet das Nichts. Es trägt es in sich. Eigentlich sind wir immer dieses Nichts. Letztlich ist auch die Bewegung ein Trugbild, ein Schein. Wie beim Regenbogen, der ja auch nur ein Scheinbild ist, ausgelöst durch die Sonne. Wir wagen es noch nicht, dieses unendliche Vakuum in uns zu finden. Weil wir noch etwas sein wollen, haben wir nicht die Fähigkeit, nichts zu sein! Das ist wie mit dem Regenbogen und der Sonne. Wir binden uns an das Scheinbild, weil wir nicht wissen. Aus dem Nicht-Wissen entsteht letztlich das Leben; eine unbegrenzte Vielfalt an Leben. Aber ich sehe hinter allem Geschehen nur die Vollkommenheit.
Übernehmen Tiere Krankheiten der Menschen?
Renée Bonanomi: Das ist gut möglich. Pflanzen, Tiere, Menschen, sie alle sind eins in einem kosmischen Ganzen. Kommt es darin zu Krankheit, steht immer Nicht-Wissen dahinter. Wissen geht keine Bindung mehr ein, was eine wesentliche Voraussetzung für Krankheit ist. Wer in der Sonne lebt, bindet sich nicht mehr an den Regenbogen. Das gilt für jegliches Leben. Der Weg vom Regenbogen zur Sonne ist der Weg vom Nicht-Wissen zum Wissen. Das ist ein Grundgesetz der Heilung von Krankheiten.
Unter dieser Prämisse könnte man sagen: Eine chronische Krankheit ist letztlich nichts anderes als ein andauerndes Festhalten am Nicht-Wissen?
Renée Bonanomi: Genau.
So einfach?
Renée Bonanomi: Ja, so einfach!
Konsequent weitergedacht bedeutet dies: Jede Art von äußerer Therapie ist im Grund völlig fruchtlos, solange der Erkrankte seine Unwissenheit nicht beseitigt hat. Man kann Antibiotika, Kortison oder welche Pille auch immer nehmen, solange die Quelle der Unwissenheit nicht verschlossen wird, ändert sich in letzter Konsequenz gar nichts?
Renée Bonanomi: Ja. In letzter Konsequenz ändert sich nichts.
Wenn ich noch einmal auf deinen Gedanken der „Schwingung“ zurückkomme, dann nehme ich mit einem Antibiotikum oder mit Arnika doch auch eine Schwingung auf. Diese Schwingungs-Änderung bewirkt nichts, solange ich mich nicht innerlich verwandle?
Renée Bonanomi: Es ist nicht ganz so einfach. Nehmen wir einen Menschen mit einer rheumatischen Erkrankung. Er bekommt ein starkes Mittel und zeigt darauf eine körperliche Reaktion. Was passiert dabei wirklich? Ich will es in einem Bild beschreiben: Stelle dir einen Ballon vor, der eine kleine Ausbuchtung entwickelt, so eine Art Mini-Beule. Nun drückst du auf dieser Beule so lange herum, bis sie verschwindet. Es verändert sich also etwas. Doch plötzlich – bildet sich die gleiche Beule an einer anderen Stelle. Innerhalb des Ballons hat sich nämlich nichts geändert! Solange ein Mensch sein Bewusstsein nicht verändert, kann er nicht wirklich geheilt werden. Was wie eine Art Heilung ausschaut, ist nur eine Umformung (neue Beule) auf der Oberseite des Ballons. Im Inneren sieht es noch exakt so aus wie vor der Behandlung (dem Eindrücken der Beule).
Ist das, was du mittels der Schwingung übermittelst, nicht eine Information oder sogar mehr als eine Information? Die Information ist so bedeutsam, dass sie eine reale Veränderung auslösen kann.
Renée Bonanomi: In diesem Geschehen würde ich nicht das Wort Information verwenden. Information verbinde ich mit Sprache, und das ist eher eine Angelegenheit meiner Seminare. Schwingung geht tiefer! Ich behandele beispielsweise viele Menschen, die ich persönlich gar nicht kenne; aber sie spüren, dass von mir eine Antwort auf ihr Anliegen kommt. Es findet also kein Dialog zwischen uns statt, sondern nur der Austausch von Schwingungen. Vielleicht könnte man mich naiv nennen, aber ich habe ein so unendliches Vertrauen in die Göttliche Kraft. So klein ich auch bin, so spüre ich doch, wie diese Kraft in mir wirkt. Und diese Kraft wirkt in uns allen, weil wir alle aus der gleichen Heimat kommen, alle die gleiche Sehnsucht tragen und alle auf dem gleichen Heimweg sind. Auch ich bin auf diesem Heimweg, aber vielleicht mit ein wenig mehr Wissen als nur Glauben. Weil alle nach Hause wollen, kann mein Wissen sie gleichsam „anstecken“!
F: Das scheint mir eine sehr tiefsinnige Beschreibung des Geistigen Heilens zu sein. Auf dem gemeinsamen inneren Feld, also einer feinstofflichen Ebene, erfolgt ein Austausch. Es wird eine „Botschaft“ übermittelt. Kann man es sich so vorstellen, als ob das Geistige Heilen ein „Verankern“ von Information, Schwingung oder Botschaft in den feinstofflichen Körpern des Patienten darstellt?Gleichsam das Übermitteln einer „astralen homöopathischen Hochpotenz“?
Renée Bonanomi: Ich glaube nicht, dass ich wirklich weiß, was geschieht. Es existiert ein Wissen in mir, das ich allerdings nicht aussprechen kann. Selbst wenn bei einem Patienten noch Zweifel bestehen, so wirkt dieses Wissen dennoch. Manchmal fühle ich mich wie ein Bergsteiger, dem gesagt wurde, dass der Gipfel tatsächlich existiert. Es wurde ihm von jemandem gesagt, der wirklich ein WISSENDER war. Dann besteht kein Zweifel mehr – und man geht immer weiter.
Der Patient muss also nur Offenheit und Vertrauen mitbringen. Der Heiler, jeder Heiler, Arzt, Homöopath oder Therapeut, vermittelt dann eine heilsame Botschaft. Wer innerlich geöffnet ist, der vermag auch die jeweilige Botschaft zu empfangen.
Renée Bonanomi: Ja – wenn man weiß! Eine gute Köchin weiß, wie die Suppe am Ende aussehen und schmecken wird. Wer nie gekocht hat, der steht verwundert vor den zahlreichen Zutaten und fragt sich, ob daraus je etwas Genießbares entstehen kann. Die Köchin aber fährt fort, weil sie weiß, was das Ergebnis sein wird.
Ein schönes Bild! Ein Heiler ist also wie ein Koch, der ein heilsames Gericht zubereitet, und alle, die hungrig sind, dürfen kommen und sich nähren?
Renée Bonanomi: Nur die, die sich nähren wollen! Ich habe, als „Köchin“, gar keine gezielte Absicht. Ich koche einfach, weil ich weiß, dass die Natur als große Geberin aller Zutaten, also die Schöpfung insgesamt, vollkommen ist.
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