Um bewusst werden zu können, brauchte es die Erkenntnis der Unbewusstheit. Dazu gehörten unbewusste Spielregeln
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Unbewusste Spielregeln
...waren es, nach denen wir lebten.
Indem wir es lange Zeit nicht bemerkten, kämpften wir den Kampf von Hell/Gut und Dunkel/Böse. Doch Beide, Hell/Gut und Dunkel/Böse, waren lediglich Repräsentanten und Fähigkeiten der Einheit. Ohne Hell UND Dunkel wäre es unmöglich gewesen Dualität und dichte Materie zu erleben.
Wer, wenn nicht die helle, gute Seite in uns, war dafür zuständig, dass wir ein schlechtes Gewissen haben konnten?
Folglich war die Lichte, sich für die gute Seite Haltende, der Auslöser für ein schlechtes Gewissen. Ein schlechtes Gewissen war an einem schlechten Gefühl erkennbar. Doch erst durch gedankliche Beurteilung konnte Etwas als Schlecht benannt und gefühlt werden.
Demnach war es die vermeintlich lichte, gute Seite in uns, die Etwas ablehnte, wodurch als Folge davon ein schlechtes Gewissen/Gefühl entstand.
Doch weder war und ist Dunkel böse, noch war und ist Hell gut
Hell und Dunkel waren und sind die beiden Fähigkeiten, die es brauchte, um, durch deren rege Bewegung und Tätigkeit, dichte, materielle Formen bilden zu können. Hell und Dunkel kommt aus dem Einen Sein, welches sich in diese beiden Fähigkeiten ergoss, um sich selbst auf dualer, materieller Ebene in unzähligen Formen zu erleben. Um auf diese Weise mit sich selbst zu spielen.
Das lässt uns verstehen, dass ALLES materiell Existierende dieses Eine Sein IST
Deshalb hatten wir uns stets selbst verletzt, wenn wir etwas beurteilten, weil wir damit jedes Mal das „UR“ in Teile zerlegten. Darum war jede gedankliche Analyse ein Akt der Teilung. Das Wort „Ur-teil“ bestätigte diese Wahrheit.
Das UR, welches das Eine Sein, die Einheit ist, kennt nur sich selbst als ungeteiltes Sein, welches sich von Augenblick zu Augenblick genießt und vervollkommnet.
Darum erfolgte ein schlechtes Gewissen nicht durch eine schlechte Tat, sondern durch den urteilenden menschlichen Verstand. Er beurteilte seine Fähigkeit zu denken als die Gute und helle Seite, die er auch gerne als spirituell bezeichnete.
DOCH ALLE MENSCHEN SIND SPIRITUELL
Spirit ist das englische Wort für Geist. Da Jeder Mensch durch den, in ihm wohnenden Geist lebt, war und ist es unmöglich unspirituell zu sein.
In Folge dessen musste die Fähigkeit zu Fühlen als Dunkel und Schlecht gelten. Es war unser Verstand, der sich selbst das Gute zuteilte und dem Fühlen das Schlechte.
Wie wir ohne Licht kein Dunkel erkennen würden, würden wir ohne Dunkel kein Licht erkennen
Doch diese Erkenntnis bedeutete nicht zugleich, dass wir ohne Denken nichts Fühlen würden und ohne etwas zu fühlen nichts denken könnten.
Es bedeutete einzig, dass wir aufhörten über Vorhandenes Nachzudenken, um im Weiteren aufgrund der Schlussfolgerungen des urteilenden Verstandes Vorzudenken. Es bedeutet im Zustand der Gegenwart zu leben, welche unser wahres Sein ist. Darin sind denken und fühlen Eins, weil sie gleichzeitig gegenwärtig als unendlicher, einheitlicher Fluss fließen.
Aus der Sicht der Gegenwart gibt es nur aus ihr abweichende Bewusstheits bzw. Unbewusstheits Zustände, die sich durch Glaubensbetrachtungen und Wissen unterscheiden.
Glaubensbetrachtungen gehörten der Unbewusstheit an, weshalb jeder Glaube ein Aberglaube ist und Unbewusstheit repräsentierte.
Wissen, welches erst durch gefühlte Erfahrungen zu erfülltem Wissen wurde, führte zu Bewusstheit und somit zu bewusstem Sein. Zwischen Unbewusstheit/Unbewusstsein und Bewusstheit/Bewusstsein befinden sich eine Vielzahl an Möglichkeiten und Ebenen von Zwischenzuständen. Diese können als menschliche Wahrheiten betrachtet werden. Derer gibt es so viele, wie es Menschen gibt.
Letztlich wird jeder Mensch erkennen, dass er nur dann wahrheitsgemäß von seinem Bewusstsein sprechen kann, wenn er sich seines wahren Selbstes bewusst wurde. Denn nur wer sich dessen bewusst ist, kann von bewusstem SEIN sprechen. Das ist eine unveränderliche Wahrheit, die uns das Wort „Bewusst - sein“ unmissverständlich präsentiert.
Bewusstes Sein weiß, dass Hell und Dunkel ihm Selbst entsprang. Darum weiß ein bewusster Mensch, dass seine Fähigkeit zu urteilen, die benötigte Fähigkeit war und ist, um das Spiel der Dualität spielen zu können.
Unbewusstes Sein rief auf materieller Ebene künstliche Systeme hervor, die nach verschiedenen Regeln funktionierten. Mit diesen Regeln ist alles gemeint, was der menschliche Verstand durch Vor- und Nach- Denken kreierte. Dazu gehören die, vom Menschen erdachten Gesetze. Sie waren und sind die materiellen Ausformungen unbewusster, menschlicher Beurteilung.
Erst wer an dem Punkt ankam, dass er den Druck und die Begrenzungen satt hat, wurde offen für Erkenntnisse und Änderungen. Diese sind bereits Folgen, die sich gemäß dem Sehnen nach Freiheit jedem Menschen individuell eröffnen.
Sobald ein Mensch aufhört den künstlichen Systemen hörig zu sein, erreichen ihn Informationen, die ihm bildlich gesprochen eine Hand reichen, um ihn in die Freiheit zu führen.
Menschliche Regelwerke sind künstlich, weshalb wir nicht mit ihnen kommunizieren können. Das bedeutet mit anderen Worten, dass wir mit einer Regel nicht sprechen können. Daran war und ist die Künstlichkeit zu erkennen. Wir können nicht mit dem System oder der so genannten Gesellschaft als Person sprechen. Denn es gibt sie nicht.
Das Einzige, was es gibt ist individuelles Leben. Folglich können wir nur mit den einzelnen Menschen, Tieren, Pflanzen.... also mit allem Wesentlichen kommunizieren.
Noch nie sprach Jemand mit einem geschriebenen Satz, sondern immer nur mit dem, der den Satz formuliert hatte. Wenn aber nun Der, der den Satz formuliert hatte, sich auf ein Gesetz bezog, versteckte er sich hinter dem illusorischen System. Derart beugten wir uns unbewusst, indem wir uns von den künstlich erzeugten, begrenzenden Systemen fesseln und knebeln ließen.
Künstliche Systeme können nur aufrecht erhalten werden, solange sich genügend Menschen nach ihnen richten. Den Inhalt des vorher Erläuterten erkennend und verstehend, erscheint es regelrecht absurd, was wir Menschen, jeder Einzelne, mit sich selbst tat. Denn, sich nach den Systemen zu richten, bedeutete sich selbst zu richten.
Sich selbst zu richten, bedeutete, sich selbst zu verurteilen.
Da sich Alles auf materieller Ebene auswirkte, kann auch Alles darin erkannt werden. So können wir Menschen die Wahrheit des illusorischen Systems und der illusorischen Gesellschaft an der Benutzung eines Wortes mit nur drei Buchstaben erkennen. Es ist das Wort „man“.
Wer war gemeint, wenn wir dieses Wort verwendeten, indem wir z.B. sagten „Das macht „man“ nicht?“, anstatt zu sagen „Das mache ich nicht“? Und wer würde das sagen wollen – ohne sich dabei selbst anklagen zu müssen?
Wir waren und sind es!
Wir selbst versteckten uns unbewusst hinter diesem Wörtchen „man“. Jeder Mensch, der dieses Wort anwandte, war ausführender Handlanger der Systeme, die dadurch immer größer werden konnten. Derart gaben wir unbewusst unsere Energien an das illusorische System ab.
Indem Du das Wort „man“ durch „ICH“ ersetzt, wirst du die unbewusst abgegebenen Energien und nach und nach Alles damit Zusammenhängende fühlen können. Begrenzungen und Unwahrheiten, die du dir und deinen Mitmenschen auferlegtest, kannst du dadurch erkennen.
Durch Erkenntnisse wie diese und dein Sehnen nach Freiheit, werden dir Änderungen gelingen, die dich vom funktionierenden, unbewussten Mitspieler im System zum bewusst fühlenden Mitmenschen machen, der ohne erstarrte Spielregeln „bedingungslos“ lebt und liebt.
www.ramonamayer.at
Autorin von „DAS ALPHABET GOTTES“
„Befreiende Worte“ - im Gespräch
| IN UNSEREM SHOP Das Alphabet Gottes Autor: Ramona A Mayer |
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