Autor: Rudolf Schuster am 23. Jul 2008 Und Conrad Gruber macht auf seinem Bergbauernhof mit seiner Hochleistungs-Motoren-Technologie die ohnehin schnellen Autos autoliebender Ölscheichs, Industrieller, Stars, Prominenter und Mediziner noch schneller.
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Conrad Gruber - Hochleistungsmotorentechnologie für die Schnellsten
Der Weg führt uns nach Thierbach, in das 1200m hoch gelegene Bergdorf in der Wildschönau.
Ein paar Bauernhöfe ringsum, die kleine Siedlung unten im Tal und ländliche Stille.
Dort finden wir den Wirkungsbereich des Conrad Gruber, der weltweit unter dem Namen Albrex firmiert und mit drei Worten sein Betätigungsfeld umschreibt: Hochleistungs-Motoren-Technologie.
In den 80-er Jahren arbeitete er dann nach einer KFZ-Mechanikerlehre beim Ex-Rennfahrer und Kompressortechnik- Experten Franz Albert im benachbarten Wörgl und später auch an Ferraris bei Auto-König.
Und Conrad Gruber macht auf seinem Bergbauernhof mit seiner Hochleistungs-Motoren-Technologie die ohnehin schnellen Autos autoliebender Ölscheichs, Industrieller, Stars, Prominenter und Mediziner noch schneller.
Das Öffnen der Werkstätte, die als solches von außen kaum wahrgenommen wird, offenbart penibel sauber gehaltene Werkstätte, wohl durchdacht und letztlich auch stil- und liebevoll eingerichtet. Wobei hier die allseits spürbare Professionalität bereits deutlich zum Ausdruck kommt. Unter einer Abdeckhülle strahlt ein weißer Lamborghini Countach. Der Besitzer kommt aus dem Osten dieses Erdteils und würde dem guten Stück gerne eine Leistungskur angedeihen lassen. Der Schwerpunkt der Gruber’schen Tätigkeit betrifft nämlich das klassische Motor-Tuning, aber auf dem höchsten automobilen Level. Wobei hier das Wort Tuning der Wahrheit nicht annähernd gerecht wird.
Hier reden wir quasi von einem der Serie nur bedingt ähnlichem Motor und von einer innovativen und feinmechanischen Qualität, die weltweit nur selten zu finden ist.
Leistungssteigerungen der ohnehin schon muskelstarken Sportwagen bewegen sich bis zu 50%. Mit einem halben Jahr Minimum muss man schon rechnen. Manche Projekte dauern bis zu 2 Jahre.
So hat er so z.B. einen Lamborghini Countach 5000 S aus den 80er Jahren in Arbeit, aus dem ein technisch modernes Fahrzeug gemacht werden und auf ca. 680 PS gesteigert werden soll.
Optisch ist er dabei aber unverändert geblieben, mal abgesehen von der feinen und sicherlich sündhaft teueren Lackierung mit speziell entwickelten weißen Swarovski Kristalllack, der aus Millionen feinst gemahlener Glaskristalle besteht und von einem selbst heilenden Polyurethan-Klarlack geschützt wird, wodurch er dann wie frischer Pulverschnee in der Alpensonne glitzert.
Dazu mußte eine moderne Motorsteuerung entworfen werden, hochwertige Bremsen und ein passendes ABS System (gab’s alles damals noch nicht). Eine Aufgabe, für die man üblicherweise außer in Entwicklungsabteilungen von Autoherstellern niemanden findet.
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