Autor: Ingrid Kunze am 15. Apr 2010 Einen schönen geschmeidigen Körper mit glatter Haut zu besitzen ist der Traum jeder Frau, da er einer natürlichen Urempfindung von Ästhetik entspringt. Millionen leiden jedoch an einer Hautveränderung die sich in der untersten Hautschicht (Subcutis) manifestiert, der sog. Cellulite. Diese ist nicht nur optisch störend, sondern kann auch das psychische Wohl © Bild: www.Foto-Fine-Art.de / PIXELIO |
Ursache der Cellulite
Die Ursache der Cellulite ist aus holistischer Sicht sowohl im hormonellen Bereich angesiedelt (erhöhter Östrogen/Progesteronspiegel) als auch in unausgewogener Ernährung. Auch schlechte Lebensgewohnheiten (abends viel und das falsche Essen), Erbanlage, Bewegungs- und Sauerstoffmangel, sowie seelische Aspekte (= seinen Körper nicht akzeptieren, ihn nicht lieben, ihn nicht mit Sorgfalt pflegen und ihm dadurch seine Dankbarkeit für seine Leistungen die er für uns bewerkstelligt zeigen) sind maßgebend.
Wie gelangt man zur straffen Haut und schlanker Figur
a) Entschlackung
b) Sanfte Fitness
c) Qualität statt Quantität „Lebensmittel“ essen
d) Wasser trinken
e) Basische Körperpflege
Woher kommt Cellulite
Vom Rauchen – Nikotinsäure
Von Kohlensaurem Wasser – Kohlensäure
Von körperlicher Anstrengung – Milchsäure
Von Weißmehl, Limos und Süßigkeiten – Essigsäure
Von Fleischspeisen – Harnsäure
Von Kaffe/Schwarztee – Gerbsäure
Von Streß+Ärger/Angst – Salzsäure
Von Schmerzmittel – Acetylsalizylsäure
a) Entschlackung
Der gesunde Körper entschlackt permanent – selbst im Schlaf – damit das Blut und die Organe ungestört tätig sein können.
Um Schlacken zu lösen die speziell in der von Cellulite verunstalteten Zonen angesammelt sind ist das tägliche Trinken von ungesüßtem grünen Tee (der 10 min. ziehen soll da nur so die enthaltenen Polyphenole die Leberenzyme bei ihrer Arbeit – Gifte aus dem Körper hinauszutransportieren – wirksam werden.
Bestens eignet sich zur Entschlackung auch frischer Ingwer. Er ist stark durchwärmend und regt dadurch die Schweißabsonderung und Harnausscheidung an, somit werden Giftstoffe aus dem Körper geschwemmt. Ideal für alle die Saunieren nicht vertragen.
Die Anwendung erfolgt am Besten indem man die geschälte Knolle fein raspelt und über Gemüse/Nudeln/Reis/Fleisch/Fisch streut. Man kann auch dünne Scheibchen kauen, oder Scheibchen mit heißem Wasser überbrühen und als Tee mit Agavendicksaft süßen. Ein Versuch für alle „Fröstelnden“.
a) Sanfte Fitness
Jede Übertreibung wäre konträr Cellulite zu beseitigen. Denn sobald Muskelkater auftritt wird der Körper mit Milchsäure belastet. Diese führt unweigerlich zur weiteren Übersäuerung des ohnehin bereits aus dem S/B Gleichgewicht geratenen Körpers.
b) Fett ist nicht gleich Fett
Wir brauchen „wahre“ Fette als Lebensmittel z.B. natives Olivenöl, hochwertigster Qualität
um den Bedarf an lebensnotwendigen Fetten zu decken.
In vielen Fertigprodukten findet man jedoch „versteckte“ – häufig gehärtete - Fette. Sie sind schwer verdaulich und enthalten Transfettsäuren. Diese sind z.B. in Dänemark als gesundheitsbedenklich eingestuft und dürfen nicht verwendet werden. Man sollte sich beim Einkauf die Mühe machen die Ingredienzien zu lesen in wie vielen Verzehrprodukten gehärtete Fette stecken (Kekse/Chips/Pizza/Kuchen).
c) Wasser trinken
Das Trinken von Wasser ist zwar heute allgemein „modern“ geworden, jedoch liegt die Bedeutung auf Quellwasser (ohne Kohlensäure). Reines Wasser ohne Zusätze braucht unser Körper und die Figur liebt es.
d) Basische Körperpflege
Da 80 % der in den Zivilisationsländer lebenden Menschen säurelastige Ernährung zu sich nehmen, wären basische Bäder (Fuß- oder Vollbad) Körperbürstungen, sie lösen nicht nur abgestorbene Hautzellen, sondern sind im Sinne der Entgiftung – ab Ellbogen und Knie zu den Fingern/Zehen bürsten – eine ideale Ergänzung in der Heimbehandlung. Unterstützend sind durchblutungsanregende Körperpflegemittel. Bei der Kosmetikerin kann man um den Erfolg zu beschleunigen basische oder Kräuterwickel genießen, die mit Farblicht kombiniert der Cellulite zu Leibe rücken um in der Badesaison eine gute Figur zu machen.
Zum Artikel: Figurforming aus holistischer Sicht
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