Autor: Sana Brauner am 01. Dez 2011 Anisha Mörtl wurde 1990 in Hyderabad, Indien, geboren. Im Alter von elf Monaten wird sie von einem deutschen Ehepaar adoptiert, das sie mit nach München nimmt, wo sie aufwächst und heute noch lebt. Mit 13 Jahren kehrt sie nach Indien zurück und macht sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter. © Bild: südwest verlag |
Lotostochter: Ich bin ein gestohlenes Kind
Kurzbeschreibung
Ein adoptiertes indisches Mädchen auf der Suche nach seiner leiblichen Mutter
Anisha – elf Monate ist das indische Mädchen alt, als es von einem deutschen Ehepaar adoptiert wird. 13 Jahre später, zerrissen zwischen ihrer indischen Herkunft und ihrem Leben in Deutschland, begibt sich Anisha auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter. In Indien trifft sie auf ein korruptes System: ein katholisches Waisenhaus, geleitet von einer Nonne, die Anishas Mutter das Baby entriss und es ohne deren Einverständnis den westlichen Adoptiveltern übergab. Trotz großer Widerstände findet Anisha ihre Mutter wieder: Fatima, eine arme Frau, Analphabetin, die sich gegen die Ordensfrau nicht wehren konnte. Anisha ist heute eine starke junge Frau. Offen spricht sie über ihr bewegendes Schicksal und regt an, das Thema Adoption kritisch zu hinterfragen. Die unglaubliche Geschichte von Anisha und Fatima, von Kinderhandel und Korruption, von Mutterliebe, Sehnsucht nach Heimat und unendlicher Einsamkeit.
Über die Autorin
Anisha Mörtl wurde 1990 in Hyderabad, Indien, geboren. Im Alter von elf Monaten wird sie von einem deutschen Ehepaar adoptiert, das sie mit nach München nimmt, wo sie aufwächst und heute noch lebt. Mit 13 Jahren kehrt sie nach Indien zurück und macht sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter. Anisha hat gerade ihr Abitur bestanden und möchte nun Psychologie studieren.
Erschienen im Südwest Verlag
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