Autor: Ernst Zlo am 05. Aug 2011 Lotosblume und Co. - ein Hauch von tropischem Sommer in Wien Botanischen Garten der Fakultät für Lebenswissenschaften der Universität Wien © Bild: R. Hromniak_HBV |
Derzeit blüht im Botanischen Garten der Fakultät für Lebenswissenschaften der Universität Wien einiges tropisches, wie z.B. die Indische Lotosblume, die Agava parrasana aus Mexiko oder die Riesenseerose Victoria vom Amazonas.
Sie blühen nur jetzt im Hochsommer und zu jeder der Pflanzen gibt es interessantes zu erfahren. Bei Agava parrasana ist es sogar so, dass diese Pflanze in den nächsten 30 Jahren wohl nicht mehr in Blüte im Botanischen Garten in Wien zu sehen ist, denn so lange dauerte die Kultur durch den Kakteengärtner des Botanischen Gartens bis diese letzte von ehemals drei Pflanze das erste und letzte Mal heuer blüht.
Indische Lotosblume - Nelumbo nucifera
Seit ca. 15 Jahren beeindruckt die Indische Lotosblume die BesucherInnne des Botanischen Gartens mit Ihren wunderschönen Blüten im Sommer im Freiland und verleiht diesem Gartenteil tropischen Flair. Jeder kennt inzwischen auch den Lotoseffekt, der auf die wasserabweisende Struktur der Blätter zurückgeht und vor Ort im Botanischen Garten im Original getestet werden kann – Wasser aufs Blatt träufeln und staunen.
Agava parrasana
Drei Pflanzen waren im Botanischen Garten um die 30 Jahre in Kultur bis sie in den Jahren 2008, 2010 und 2011 erblühten. Nur noch an diesem Wochenende kann man die letzte der Pflanzen blühend sehen.
Die Riesenseerose – Victoria amazonica
Innerhalb von nur 6 Monaten entwickelt sich diese Seerose aus einem Sämling, der in jedes Nanoaquarium passt zu einer Pflanze mit Blättern von über 120 cm Durchmessern und auf denen ein Baby ruhig seinen Mittagsschlaf machen könnte. Es war übrigens ein Österreicher der diese Pflanze im Amazonas Anfang des 19.Jh. entdeckte.
Leider erblüht die Pflanze nur nachts, aber an trüben regnerischen Tagen und mit viel Glück kann man manche Blüte auch um 10/11 Uhr zu den regulären Öffnungszeiten des Botanischen Gartens noch fast offen sehen.
© alle Bilder R. Hromniak_HBV
Mit Dank an:
Um Kommentare erstellen zu können, bitte einloggenEntdeckung Riesenseerose (PDF)
Verbreitung der Riesenseerose (PDF)
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