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Bist Du noch Zeit - Linien - Erzeuger?

Autor: Ramona Anna Mayer am 04. Mai 2011
Sobald wir erkannten wer wir sind, hören wir auf Zeitlinien zu erschaffen um in der Fülle des Seins zu sein


Bist Du noch Zeit – Linien – Erzeuger?

Ramona Anna Mayer am 4.Mai 2011


Zeit-Linien-Erzeuger war und ist jeder Mensch, der gemäß seinem Verstand / Ego / Persönlichkeit dachte und agierte.

Das Ego dachte an den eigenen Vorteil. Es dachte nicht für Alle. Derart erzeugte es die Zeitlinien, durch die es, die Einheit trennend, wirkte.
Jesus sagte angeblich: „Ich bin das Licht dieser Welt“. Er sagte nicht „Ich bin das Licht für mich“. Mit „ ...dieser Welt“ schloss er alle Menschen und alles Leben auf diesem Planeten mit ein. Damit galt sein Wirken der Einheit, anstatt seinem Ego, welches die Einheit getrennt hätte.

Wenn wir uns als die ganze Welt begreifen können, und uns derart als ein Ganzes verstehen, hob sich die Sinnhaftigkeit auf, Etwas von einem anderen Menschen zu wollen, zu berechnen, zu fordern, zu erwarten. Dann sind wir mit Allem einverstanden, was soviel bedeutete wie, dass wir alles annehmen – so wie es ist.

Weil wir All ES sind

Wenn Du die ganze Welt bist, brauchst Du keine Linie mehr ziehen, die z.B. von einem Land ins Nächste führen würde. Weil Du, beim Gedanken an das andere Land, in deiner Vorstellung bereits dort bist, erübrigte sich ein Tun im Außen.

Die äußere Welt war der Spielplatz des Egos. Es orientierte sich ausschließlich am Außen. Somit war das Ego ein Schöpfer, der aus der bereits geschöpften Schöpfung schöpfte. Es war unbewusst. Es blickte in den Spiegel seiner eigenen Schöpfungen und erkannte sich nicht selbst darin.
So entstand unbewusste Schöpfung, die, weil sie das große GANZE nicht mit einbezog, scheitern musste. Es war die künstliche Schöpfung, die aus einem begrenzten Blickwinkel erschaffen wurde und unweigerlich zu einem Ungleichgewicht des Ganzen führte.


Das Ego, welches nur an seinen eigenen Vorteil dachte, erzeugte seine Schöpfung durch nachdenken und vordenken. Damit wurde mit dem Ego Zeit und Raum erschaffen. Jede Schöpfung des Egos, die es im Außen hervorbrachte, war die Verwirklichung seiner vergangenen Gedanken – Bilder und Gefühle.

Somit war Alles, das sich in der Außenwelt zeigte, die verwirklichte Vergangenheit des inneren gedanklichen Tuns und Fühlens.

Ich führe hier keine Anklage an das Ego, sondern zeige lediglich den Fakt des Geschehens, durch das unausgewogene Umstände zustande kamen. Ohne Verstand und Ego wäre es uns unmöglich gewesen, aus der Unbewusstheit zur Bewusstheit zu gelangen. Darum gilt dem Ego großer DANK. Ohne das Ego, als einen Diener für des Ganze, anzunehmen, würde das Erwachen in die Ganzheit ausbleiben.

Die innere Welt ist der Ort des Schöpfers

Sie ist der Ort, an dem ein bewusster Schöpfer, zum Wohle des Ganzen, kreiert. Diese Kreationen ergeben sich weder aus Vor- oder Nachdenken, sondern entstehen im Fluss des Seins. Sie entstehen durch Ausrichtung auf das Ganze.

Sich Selbst als das Ganze verstehend, sehend, fühlend und wirkend, ergießt sich alle Fülle an Möglichem für jeden Menschen zugleich.


Wir haben die Möglichkeit groß oder klein zu denken

- Klein dachte das Ego / der Verstand. Groß denkt das einheitliche Sein, das wir Alle gemeinsam sind.
- Das Ego / der Verstand trennte, während das Ganze zur Trennung unfähig ist, weil  es sich als Ein Sein weiß.
- Das Ego konnte nur unbewusst glauben, während das Sein bewusst ist. Was soviel bedeutet wie, dass das Sein wissend ist.
- Das Ego war immer re - agierend, während einheitliches Sein nur agiert.
- Das Ego machte Widerstand. Das bewusste Sein ist durchlässig.
- Ego trennte, indem es das Ganze urteilend in Teile separierte. Das Ganze kennt nur sich selbst = Einheit.

Wie kannst Du erkennen, wer gerade in dir regierte?

Wenn Du auf Etwas, von Außen Kommendes, mit „Ja, aber....“ re - agiertest, erlaubtest du dem Ego zu regieren. Daran konntest und kannst du das Ego mit seinen ABER – Glauben erkennen, denn jeder Glaube war ein Aberglaube.
Daran war erkennbar, dass Religionsgemeinschaften, die uns zum Glauben aufforderten, sich selbst im unbewussten Reich befanden.

Wer sich selbst als das Ganze betrachtet, dem würde es nicht in den Sinn kommen, vom Anderen etwas zu fordern. Einerlei wofür, denn das Ganze bezieht seine Kraft aus Dem was es ist = es ist Bedingungslosigkeit. Bedingunslosigkeit bedeutet, ohne Anhaftung an Materie zu sein.


Es gibt darin kein Ding, weil alles Materielle der Traum des Ganzen ist. Deshalb war und ist stets Alles, was wir als materiell betrachteten, das Ganze Selbst gewesen.

Wie werden wir zum bewussten Schöpfer?


Gar nicht, weil wir es schon sind

Nicht einmal der Zweifel daran und der Aberglaube, dass das nicht sein könnte, konnte daran etwas ändern. Das Sein kann und braucht nichts zu werden, weil es schon ist. Wir brauchen es nur Sein lassen, indem wir ES fließen lassen, im Sinne von geschehen lassen.
Mehr Erklärung dazu wurde bereits im Text „Mutation vom inneren Ruf, zum Beruf“ verschriftlicht und vertont.

Wie agieren wir als bewusste Schöpfer, um aus unserem Traum zu erwachen?
Indem wir uns wieder mit dem großen Ganzen identifizieren. Indem sich einheitliches Sein frei in uns ergießt, weil wir aufgehört haben, uns mit dem Verstand / Ego zu identifizieren.

Indem wir nur mehr zum Wohle des Ganzen agieren

Ein Beispiel dafür könnte sein:
Wir sehen uns innerlich Alle miteinander tanzen. Jeder Mensch tanzt den Tanz der Freiheit. Wir feiern die Freiheit, als die wir uns wieder erkannt haben. Diese Vorstellung mit Gefühl zu erfüllen, erschuf zugleich ihre Verwirklichung.

Weil der Schöpfer Neues schöpft, indem er erkannte, dass er die Freiheit ist, befreite er sich zuerst Selbst. Und weil dieses Selbst, das Selbst der Einheit ist, hat er damit auf alles Materielle befreiend gewirkt.


Er weiß, dass seine Schöpfung, frei von Raum und Zeit, sofort wirkt, weil nichts mächtiger ist.

Es gab nur eine Möglichkeit, diese Wirkung zu verhindern – dein Ego, welches jetzt in dir ertönen wollte, mit -

„Jaaa, ABER....

 

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www.ramonamayer.at
Autorin von „DAS ALPHABET GOTTES“ (http://www.wedenverlag.de)
und vielen Publikationen
Klangvolle Lesungen / Selbstbefreiungs-Tage / Wohnzimmergespraeche

Ramona Anna Mayer, A 4871 Zipf, Bachleiten 5, Tel.: 0043 (0)7682 / 39 783
ramona.anna@yahoo.de

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Kommentare
Danke...
Autor: Janine Musewald am 2011-05-07 10:15:48

Liebe Ramona,

 

vielen herzlichen Dank, ein wunderbarer Artikel.

 

Herzliche sonnige Grüße aus meinem Herzen

Janine


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