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Beziehung - Ein Thema, das uns alle angeht und uns ständig beschäftigt

Klein Peter Grosche als 2-jähriger Autor: Sana Brauner am 22. Apr 2009

Autor dieses Artikels ist Peter Grosche - Foto links:


Meine wichtigste Erfahrung aus 1. Ehe war, meine Authentizität wieder zu finden. Damit fing dann die Entfremdung zu Magdalene an. So wollte sie mich nicht. Sie hatte ein völlig falsches Bild von mir, durch mich erhalten. Ich war immer darauf bedacht, ihr zu gefallen. Bis ich nicht mehr konnte. Wir hatten äußerlich alles zum glücklich sein. Genug Geld, eine gesunde Tochter und trotzdem war ich unglücklich. Alles zum Heulen.
Meine ersten Gehversuche ihn Richtung zu mir haben das Ende unserer Beziehung eingeläutet. Hab sogar noch darunter gelitten, Magdalene ihre schönsten Jahre genommen zu haben. Sie hat bis heute keinen neuen Partner.

Diese Erfahrungen haben mich erst beziehungsfähig gemacht. Liljana wollte diesen Chaoten, diesen Mistkerl und diesen liebevollen Menschen. Erst als ich mit meinen dunklen Seiten leben konnte, sie lieben konnte, wurde ich stark, kann ich ein ebenbürtiger Partner sein. Das funktioniert hervorragend. Heute kann ich meine Träume, ohne auf Kosten Anderer, leben.
Wie das im Einzelnen abläuft würde diesen Rahmen sprengen.
Ich greife nicht auf irgendwelche wissenschaftliche Erkenntnisse zurück. Bücher, die Lebenshilfe behandeln, kann ich nicht ernst nehmen. Wenn eine junge Frau vor der ersten Geburt aus Unsicherheit Bücher liest, hat sie ein Problem. Die Unsicherheit wird eher größer.

Aus meiner Sicht sind ausschließlich Menschen beziehungsfähig, die authentisch sind und voller Zuversicht in die Zukunft schauen. Wir können nicht allein leben. Wir sind Teil der Gemeinschaft. Gemeinsam sind wir stärker. Das betrifft vor allem die Beziehung. Wenn ein Teil der Beziehung den Anderen
braucht um zu leben, führt das unweigerlich zur Katastrophe. Deshalb ist die Selbstständigkeit jedes Einzelnen so wichtig. Wenn Kinder natürlich aufwachsen dürfen lernen sie in der Zeit diese Selbstständigkeit und die Fähigkeit zu befriedigenden Beziehungen. Kinder bringen alles dafür schon mit. Liebe, Vertrauen, Offenheit und Mitgefühl.
Eifersucht und Neid sind dann Fremdwörter. Liebe ist ein Kind der Freiheit und wenn ich liebe, tue ich alles für den Anderen. Wenn er sich neu verliebt, lass ich ihn gehen und versuche nicht ihn umzustimmen. Trennungsschmerzen entstehen lediglich aus einem Besitzdenken. Vernachlässigte Kinder leiden darunter besonders.

Klassentreffen in Oebisfelde im Jahr 2003

Bei einem Geburtstagsfest

Urlaub mit Tochter Julia in Italien 1981

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