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Bewegung im Stillstand

Unmanipuliertes Leben in seiner natürlichen Pracht Autor: Ramona Anna Mayer am 18. Jun 2010
In der Tiefe zu erfassen, wie das Leben von Selbst funktioniert (fließt), eröffnet ungeahnte Möglichkeiten

Bewegung im Stillstand

Sobald es gelingt, die Bewegung im Stillstand zu verstehen, haben wir den Schlüssel gefunden, wie die äußere Welt mit der Inneren sich in Einklang begibt.

Wenn Alles aus einem Nichts kam, in welches es sich letztlich wieder auflöst, ist der Fluss dazwischen die Bewegung. Doch woraus entsteht Bewegung? Wodurch kommt der Antrieb zur Bewegung zustande, wenn alles aus dem Nichts kommt?

Der logische Schluss ist, dass selbst die Bewegung aus dem Nichts kommt. Wird das Nichts als der Ausgangsort verstanden, aus dem ebenso die Bewegung / die Aktion kommt, so ist Beides – Stillstand und Bewegung - dem Nichts angehörig. Das dazwischen Liegende ist darum stets ein Stillstand (weil liegend) und ein Fluss (Bewegung) zugleich.

Warum erleben wir wiederkehrende Situationen?

Situationen, die uns immer wieder das Selbe zu zeigen scheinen?
Weil wir dem Schein, dem Unbewussten unterlagen. Weil wir ohne das Wissen waren, dass Alles sich von Selbst ergab und ergibt. Weil wir deshalb glaubten, etwas tun zu müssen. Wie oft hörte man Menschen aussprechen:

„Von Nichts kommt Nichts“.
Darin war und ist die Ursache zu finden, für die immer wiederkehrenden Wiederholungen, die Mühsal und Anstrengungen. Die höchste Wahrheit ist:
„Vom Nichts kommt Alles“

Falls man/frau bisher oder jetzt dazu dachte  „so ein Blödsinn“, so möchte ich gerne fragen: „Konnte man/frau sich den nächsten Tag holen, wenn man/frau ihn schon gerne hätte früher haben wollen?
Mit Sicherheit bliebe hier ein „Ja“ aus, weil das schlichtweg unmöglich ist. Der nächste Tag kam immer von Selbst. Warum sollte so etwas Großartiges wie ein Tag von selber kommen können und der nächste Augenblick nicht?

Der nächste Augenblick birgt den nächsten Impuls, den man/frau wahrnehmen kann, wenn man/frau bei sich ist.

Niemand ist in der Lage, das Kommen des nächsten Tages zu beeinflussen. Doch es ist uns möglich die Qualität des nächsten Tages zu beeinflussen, durch die Möglichkeiten, die uns gegenwärtig immer zur Verfügung standen und stehen, die ebenfalls aus dem Nichts kommend, von uns unbewusst benutzt wurden.

Diese Möglichkeiten sind unsere Gedanken und Gefühle.

Hierin liegt der Schlüssel - fließen doch die hier von mir geschriebenen Worte aus meinen Gedanken, über meine Finger auf die Tastatur, wodurch, durch die Abfolge der Bewegung meiner Finger, Worte und Sätze gebildet wurden, die meine Gedanken in die Form brachten. Das ist mit anderen Worten – die Sichtbarwerdung und der Ausdruck der Gedanken.
Es ist der Aus-Druck, der darin – auf dieser Ebene, sein Ende fand. Folglich kam der Ausdruck aus dem Formlosen. Sobald das Papier, auf das ich geschrieben hätte, wieder zu Staub zerfallen wäre, hätte sich dieser Ausdruck wieder ins Nichts aufgelöst / umgewandelt.

Nun stellt sich die Frage, welche Gedanken, mit welcher Absicht sich durch uns in den Ausdruck ergießen?
Es ist wichtig zu erkennen, dass wir über zweierlei Arten von Gedanken-Möglichkeiten verfügen, die wir zum Ausdruck bringen können. Die Einen sind die, die dem Glauben „Von Nichts kommt Nichts“ angehören, während die Anderen dem Wissen - „Vom Nichts kommt Alles“ angehören.

Im ersteren Fall musste man/frau durch Nachdenken und Suchen etwas kreieren. Im zweiten Fall ergaben sich die inspirierenden Gandenkenimpulse aus dem Nichts von selbst.

Wie lebte es sich mit dem Gedankenmuster „Vom Nichts kommt Nichts“?
Wie wohl fühlte man/frau sich, wenn man/frau dieses als Wahrheit annahm? Was musste man/frau tun, um dabei glücklich sein zu können?
Vor allem wurde dabei Eines völlig klar spürbar – man „Musste“ etwas tun!
Mit Sicherheit spürte jeder Mensch, was das TUN MÜSSEN, in ihm auslöste. Noch wichtiger ist zu erkennen, was es bewirkte.

Es machte Druck, doch noch davor hatte es die Freude getötet. Es hatte der Freude die Zwangsjacke angelegt. Gefangen durch den Aberglauben „Von(m) Nichts kommt Nichts“ erlag die Freude den bewertenden Gedanken, welche bisher nicht erkennen konnten, das sie ein Hohlweg sind und welche Anstrengung es ist, Alles Bewerten zu müssen.

Druck ist Anspannung, welche in gesteigerter Form zum Krampf wird.

Brachte sich diese Gedankenform im Körperlichen zum Ausdruck führte das zu Muskel-Krämpfen. Einer, der am intensivsten spürbar war und ist und am meisten bewirkte, wird Herzinfarkt genannt.
Was war also der intensivste Ausdruck von Krampf, welchen man/frau durch den Gedanken „Von(m) Nichts kommt Nichts“ bisher erleben konnte? Es war der körperliche Tod, der dadurch möglich wurde und früher oder später eintrat.

Da uns dieses Gedankenmuster so tief eingeprägt war, machte sich sofort Angst breit, wenn man/frau sich vorstellte, dass man/frau nichts mehr tun würde. Man/frau glaubte, dass dann alles stillstehen würde - ohne bewusst zu bemerken, dass trotzdem jeder Tag sich an den Nächsten reihte, jeden Tag die Sonne wieder aufging.

Was wir noch mit „Von(m) Nichts kommt Nichts“ erreichen, war der vermeintliche Fortschritt. Wo brachte und bringt er uns hin, wenn wir so weitermachen würden? Zum Kollapieren des Öko-Systems, zum Zerfall der Familien, zum Trennen der Menschen in Arm und Reich, zum verschmutzen der natürlichen Elemente, die unser Körper zum Überleben braucht.
All das ist keine Strafe von irgendwem (womöglich schiebt man/frau einem Gott die Schuld in die Schuhe?!), sondern eine logische Folge.

Das „Nichts“ ist trotzdem zugleich Alles. Weil es das ist, was sich in Alles ergießt. Auch in unsere unbewusst gedachten Gedanken und Gefühle – ohne diese zu bewerten. Somit kommt immer noch vom Nichts ALLES.

So weit so gut, was geschieht, wenn wir weiterhin dieses Alles und Nichts bewerten? Wenn wir sagen, dieses Alles und Nichts ist schlecht oder gibt es nicht, weil wir mit unserem Verstandes-Denken nicht erkennen, was es in Wahrheit ist?
Wir verstärken das Schlechte permanent. So wird das Ökosystem noch schlechter, der Zerfall der Familien schreitet noch weiter fort, die Trennung der Menschen in Arm und Reich nimmt immer noch extremere Formen an, indem wir mit dem Bewerten fortfahren und damit die Basis für ein körperliches Leben auf diesem Planeten weiter zerstören.

Nun liegt die Umkehr eben nicht in der Bewertung der vermeintlich negativen Umstände, sondern in der Annahme.

„Wenn ich es annehme, wird es doch noch stärker", Dieser Satz klang oft, von Angst erfüllt, an meine Ohren. Doch das ist ein Irrglaube, ein Aberglaube.

Da die Essenz - die Trägerbasis durch das Alles und Nichts gebildet wird, wandeln sich die belastenden Umstände/Energien und treten als das hervor, was sie in Wahrheit ursprünglich sind – LIEBE. Mit anderen Worten bedeutet das, dass sich dabei unangenehme Umstände in Angenehme wandeln.

Alle Berechnung, welche durch den verwirrten Verstand erschaffen wurde, wird sich letztlich wieder in Liebe wandeln.

Der wertende Verstand erzeugte die verwirrte Bewegung, die uns auf Irrwege führte.
Die Bewegung, welche sich von selbst aus dem Nichts ergießt, ist ohne Verwirrung, ist Liebe, ist Freiheit und Freude. Sie erlöst von den Fesseln der Angst. Die Muskeln werden dabei gelöst und entspannt – wahrer Genuss wird möglich. Das ist ein Genuss, der von Innen kommt, der mit Berechnung niemals zu erreichen ist. Er ist nur durch Annahme und Liebe erreichbar.

Fallen die Bewertungen weg, wird im selben Moment Alles gleichwertig. Alles wird Gleich gültig. Nichts und Niemand ist dann noch Mehr als etwas Anderes oder jemand Anderer. Kein Zustand wird mehr über einen Anderen erhoben. ALLES IST GLEICH.

Kannst du fühlen wie reich dich das macht?
Kannst du fühlen,
welche Freiheit es in dir erschafft?

Wie die Leichtigkeit zu deinem Seins-Zustand wird,
weil kein wertender Gedanke dich mehr verwirrt.

Plötzlich fühlst du, wie anstrengend das war,
der Himmel tut sich auf – Endlich wird alles wieder klar

Endlich ist das Ende der Mühsal gekommen,
als würde dich jemand belohnen -
für den Schritt aus der Bewertung hinaus

Niemals mehr brauchst du die Gewissheit von einem fixierten Haus,
Niemals mehr bist du gefangen, durch einen Anderen, der zu dir spricht

erkennst seine Verwirrung -
doch verurteilst sie nicht

weißt, dass auch Er aus diesem Alles ist -
und indem du ihn liebst – ihm das Beste gibst -
in ihm die Vollkommenheit hervorrufst,
weil du erkannt hast was du tust,
wenn du ihn auf einen vermeintlichen Fehler hinweist

Durch das Erkennen
hörst du auf, die unangenehmen Dinge zu benennen,
die in Wahrheit nur ein Ruf nach Liebe sind

die sich dadurch wandeln in Liebe – so geschwind
dass das Staunen in dir zum Freudenklang mutiert
ENDLICH FREI
und unregiert -
vom belehrenden Sein eines Anderen,
der sich selbst noch nicht gefunden hat
weshalb er nicht erkennen kann - die eigene Tat

Bewegung kommt ganz allein von Innen

So wie die Augenblicke von SELBST zerrinnen,
geht es um`s Erkennen,
dass das SELBST alles macht,
und dieses Selbst auch das ist, was DU BIST 

............................................


Ramona Anna Mayer
A-4871 Zipf, Bachleiten 5,
Tel.: 0043 (0) 7682 / 39 783 ramona.anna@yahoo.de,
www.ramonamayer.at

Autorin von "Das Alphabet Gottes" und vielen Puplikationen
Gespräche / Lesungen / Tage der Selbstbefreiung -

"Freies Sein ist meine Wahl - Wortmagie mein Mittel"

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