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Babys: Mutterliebe stärkt spätere Selbstsicherheit

Mutter und Kind: Starke Bindung prägt das ganze Leben Autor: Sana Brauner am 13. Aug 2010
Bekommt ein Kleinkind von seiner Mutter viel Liebe, ist es später besser in der Lage, mit den Belastungen und Anstrengungen des Erwachsenenlebens zurechtzukommen. Umarmungen, Küsse und ein deutliches Zeigen der Zuneigung scheinen laut Wissenschaftlern emotionale Belastungen leichter ertragbar zu machen.

Das Team um Joanna Maselko wertete die Daten von fast 500 Personen aus dem Bundesstaat Rhode Island aus. Sie wurden als Kinder und später als Erwachsene begleitet.

Übertriebenes Bemuttern

Experten betonen aber auch, dass Eltern wissen müssen, wann man mit dieser Art der Mutterliebe aufhören muss. Übertriebenes Bemuttern kann von den Kindern als zudringlich und peinlich empfunden werden. Das gilt vor allem dann, wenn sie älter werden.

Viel Mutterliebe fördert laut der aktuellen Studie sichere Bindungen und Verbindungen. Maselko argumentiert, dass so nicht nur Leid verringert wird, sondern dass ein Kind damit auch bei einem erfolgreichen Lebensentwurf geholfen wird. Dazu gehören neben sozialen Fähigkeiten auch Strategien zur Bewältigung schwieriger Situationen.

Bewertung der Mutterliebe

Für die Studie bewertete ein Psychologe während einer Routineuntersuchung die Qualität der Interaktionen zwischen Müttern und ihren acht Monate alten Kindern. Beurteilt wurde, wie gut die Mutter auf die Gefühle und Bedürfnisse ihres Kindes reagierte. Basierend auf der Wärme dieser Interaktionen erhielt die Mutter eine entsprechende Punktezahl.

30 Jahre später wurden diese Kinder kontaktiert und ersucht, an einer Umfrage über ihre Gesundheit und ihre Gefühle teilzunehmen. Sie wurden unter anderem gefragt, ob ihre Mütter ihrer Einschätzung nach liebevoll mit ihnen umgegangen waren.

Besser mit Angst umgehen

Die Ergebnisse zeigten, dass Kinder, die von ihren Müttern sehr geliebt worden waren, mit allen Arten von Leid deutlich besser umgehen konnten. Kinder liebevoller Mütter kamen vor allem mit Angstgefühlen besser zurecht. Laut den Wissenschaftlern ist es auffällig, wie eine kurze Beobachtung Hinweise auf den Zustand der Kinder zu einem viel späteren Zeitpunkt liefern kann.

Diese Ergebnisse deuteten wie viele andere darauf hin, dass die frühe Kindheit für die Erfahrungen im späteren Leben von entscheidender Bedeutung ist. Der Einfluss anderer Faktoren wie Persönlichkeit, Erziehung und Ausbildung sollte dabei nicht außer Acht gelassen werden.
 

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Kommentare
Prägung von Säugetieren und Menschen
Autor: Roland Grün am 2010-08-15 07:11:56

als Anhänger und großer Bewunderer von Konrad Lorenz  "das Wirkungsgefüge der Natur und die Auswirkungen auf uns Menschen"-haben Menschen und Säugetiere eines gemeinsam: die Aufzucht der Nachkommen.

Interessant die Aufzucht von Kodiak Bären (mein Wappentier), von Enten, von SChwänen, von Löwen, sei jedem empfohlen die Verhaltensforschung mit Beiträgen von Lorenz, Üekxküll und anderen Vertretern der Evolutionsbiologie zu schmökern.

der homo hominus lupus ist da keine Ausnahme: die Phase der Prägung bei Geburt bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres sind entscheidend für die Persönlichkeitsentwicklung - ob Verbrecher oder Weltstar

in dieser Phase liegen die Wurzeln dessen was später an Charakter, Verhalten und Werte herauskommt - ich weiss, ob Milieutheorie oder Gentheorie, es gibt keine absolute Wahrheit sondern nur PanNaturalismus

 

Euer Roland Grün heute in Klagenfurt   


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