Autor: Michael Gosch am 21. Apr 2010 Die Lebensmittelindustrie muss begreifen: Schwindelstrategien schaden ihr auf Dauer selbst. Zeigen Sie darum auch anderen Unternehmen, dass sich Verbrauchertäuschung nicht lohnt und stimmen Sie ab, wer in diesem Jahr den Preis für die dreisteste Werbelüge erhalten soll. Nominiert sind diesmal Produkte von Carlsberg, Unilever, Escoffier, Pfanner und Zott.
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Text entnommen aus dem aktuellen Newsletter "Actimels Kräfte schwinden" von Foodwatch vom 19.04.2010
Etikettenschwindel lohnt sich – nicht mehr. Diese Erfahrung muss der Lebensmittelkonzern Danone bei seinem Mogelprodukt Actimel machen. Mit Ihren Stimmen ist der Trinkjoghurt 2009 zur dreistesten Werbelüge des Jahres gewählt worden und hatte von foodwatch daraufhin den Goldenen Windbeutel erhalten. Kurz nach der Wahl sackten die Imagewerte der Marke nicht nur drastisch ab – sie haben sich auch bis heute nicht davon erholt. Das belegt eine Langzeit-Studie des Kölner Marktforschungsinstitutes YouGovPsychonomics, die Sie hier nachlesen können. Setzt bei Danone jetzt endlich ein Umdenken ein? In der vergangenen Woche zog Danone erneut einen Antrag bei der europäischen Lebensmittelbehörde EFSA zurück, mit dem s ich der Lebensmittelkonzern die Werbung für die angeblich gesundheitsfördernde Eigenschaft des Produkts Actimel bestätigen lassen wollte. Offenbar traut also nicht einmal der Actimel-Hersteller selbst seinen angeblich doch so eindeutigen wissenschaftlichen Beweisen. Die Lebensmittelindustrie muss begreifen: Schwindelstrategien schaden ihr auf Dauer selbst. Zeigen Sie darum auch anderen Unternehmen, dass sich Verbrauchertäuschung nicht lohnt und stimmen Sie ab, wer in diesem Jahr den Preis für die dreisteste Werbelüge erhalten soll. Nominiert sind diesmal Produkte von Carlsberg, Unilever, Escoffier, Pfanner und Zott. Machen Sie mit, jede Stimme zählt! Und bitte leiten Sie diese Info an Ihre Freunde und Bekannten weiter, damit auch sie abstimmen können – denn die Wahl läuft nur noch bis Donnerst ag (22. April)!
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