Autor: Sana Brauner am 19. Jun 2008 1948 erfüllte sich der Traum von Ferry Porsche. Der Traum von einem eigenen Sportwagen. Am 5. Juni 1948 wurde der erste Porsche mit der Konstruktionsnummer 356 beim Amt der Kärntner Landesregierung typisiert. Wenige Tage später am 15. Juni 1948 wurde der Porsche Sportwagen zum Verkehr zugelassen und trug das amtliche österreichische Kennzeichen K 45.286. Es war die Geburtstunde der legendären Sportwagenmarke Porsche.
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Kaum 14 Tage nach seiner Erstzulassung gewann der Porsche 356 sein erstes Rennen. So starten Sportwagenlegenden. Im Juli 1948 gewann Herbert Kaes, Cousin von Ferry Porsche und Louise Piëch mit der Nr.1 den Klassensieg bei einem Straßenrennen in Innsbruck.
Ab 1949 ging es dann richtig los. Es wurden 23 weitere 356er gebaut.
Die ersten Kunden-Fahrzeuge wurden über die Schweiz ausgeliefert –
an Herrn von Senger, der auch als Finanzier für die Produktion zur Verfügung stand.
356er Cabrio-Produktion in Salzburg
Die ersten 356er Cabrio Modelle wurden in Salzburg bei Porsche in der Alpenstraße endgefertigt. Es gab bereits sehr prominente Kunden für die Salzburger 356er Cabrio. Ein Salzburger 356er Cabriolet wurde an Seine Exzellenz Mohamed Taher Pascha, Cairo, ein anderes an S.K.H. Prinz Abd El Moneim, Heliopolis, geliefert. Die letzten der insgesamt 15 in Salzburg gefertigten 356er Cabrios gingen übrigens an Scania Vabis nach Schweden.
Industrielle Fertigung ab 1950 in Stuttgart
Ferry Porsche plante damals ja nur eine Kleinserie aufzulegen. Geworden sind es schließlich 8.000. Die weltweite Vertriebskooperation mit Volkswagen erlaubte eine zügige Exportentwicklung. Vor allem in den USA bekamen die deutschen Porsche Sportwagen einen unglaublichen Ruf. Es wurden Porsche Clubs gegründet, die das beispiellose Image der Marke Porsche über Generationen hinweg weitertrugen. Die Sportwagenmarke wurde zur Legende.
Der 356 wurde im Jahr 1964 vom Porsche 911 abgelöst, ...
...dessen Linie von Ferdinand Alexander Porsche, dem ältesten Sohn von Ferry Porsche gezeichnet wurde und von Cousin Ferdinand Piëch nach seinem Start einen überlegenen, leistungsstarken 6-Zylinder-Motor bekam.
Der Porsche 911 hat bis heute seine unverwechselbare Form behalten. Er ist eine Ikone. Der 911er wurde zum Inbegriff des alltagstauglichen, leistungsstarken Sportwagens.
Die Geschichte der Sportwagenmarke Porsche ist eine unendliche. Eine Geschichte die vor 60 Jahren in Österreich ihren Anfang nahm.
Neuer Porsche 911 mit Direkteinspritzung und Doppelkupplungsgetriebe
Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, bringt ab 5. Juli die nächste Generation der Modellreihe 911 auf den Markt. Die vier neuen Modelle – zwei Coupés und zwei Cabriolets – mit klassischem Heckantrieb zeichnet noch höhere Fahrdynamik durch komplett neu entwickelte Sechszylinder-Boxer-Motoren mit 3,6 und 3,8 Liter Hubraum aus.
Gleichzeitig verbessern diese neuen Technologien die schon bisher vorbildliche Effizienz der 911-Modelle nachhaltig. So erreicht das Carrera Coupé mit PDK einen hervorragenden Verbrauch von 9,8 Litern pro 100 Kilometer*). Alle neuen Carrera liegen im Kraftstoffkonsum nun deutlich unter der Grenze von 11 Litern pro 100 Kilometer. Damit sinken auch die CO2-Emissionen um bis zu 15 Prozent.
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