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REGIEren statt reaGIERen und in Freiheit Werte voll leben! - Teil 1

Regiert mich das Leben oder regiere ich in meinem Leben? Autor: Günter Peham am 22. Mai 2010
Wer oder was bestimmt unser Leben? VERHALTEN wir uns den Umständen entsprechend oder HANDELN wir aus unserem Selbst-bewusst-Sein?

EIGEN-Verantwortung!

An zwei Argumenten können wir relativ schnell erkennen, ob wir Getriebene sind und uns von den Ängsten und Umständen beherrschen lassen oder ob wir selbst in unserem Leben Regie führen:
"Ich MUSS weil.....!"
Wenn das unser TUN bestimmt, sind wir ständig am reagieren entsprechend der Umstände und wir haben Angst etwas zu verpassen, nicht schnell genug zu sein, nicht zu entsprechen usw. Ängste und Befürchtungen beherrschen uns und wir verhalten uns deN Umständen entsprechend.
"Ich WILL weil....!
Wenn das unser TUN bestimmt, haben wir erkannt, dass egal wie sich die Umstände auch darstellen, wir selbst entscheiden können, wie wir handeln und was wir wann tun. Wir haben die VerANTWORTung für unser eigenes Leben übernommen und haben gelernt in unserem Leben zu REGIEREN!

Eigenverantwortung ist ein Thema, mit dem wir uns aus meiner Sicht viel mehr befassen sollten. In der EigenverANTWORTung steckt es schon drinnen, es ist die ANTWORT auf viele Fragen und Probleme in unserem Leben.
Die Frage ist, wer führt in meinem Leben Regie? Andere Menschen, die Umstände, das System, das Geld, falsche Glaubensmuster, Ängste, Habgier, Stolz, Menschenfurcht wie anderen gefallen wollen, es allen recht machen wollen, Helfersyndrom usw. oder wir selbst?

REGIEren statt reaGIERen
und gemeinsam in Freiheit WERTE voll leben!


Wir gehen in sehr herausfordernde Zeiten, aber auch in Zeiten mit noch nie dagewesenen Chancen und Möglichkeiten. Eine wichtige Voraussetzung, die erforderlich ist, um aus dieser Zeit als Sieger hervorzugehen, ist eine hohe Bereitschaft für Veränderung. Verändern was verändert werden muss und Werte behalten, die es wert sind, sie zu behalten und die Gabe das eine vom anderen zu unterscheiden. Wer bereit ist, alles Bisherige in Frage zu stellen und total neu zu denken, hat die besten Chancen, diese Zeit für sich und seine Zukunft positiv zu nutzen.
Die Zukunft wird aus meiner Sicht eine Kombination der alten Grundwerte, die es seit bestehen der Menschheit gibt und sich nie verändert haben, und einem ganz neuem Denken im Bezug auf die aktuelle Situation. Daraus werden sich neue Formen des Zusammenlebens gestalten.

Die jetzige Situation:


Die Menschen reagieren sehr unterschiedlich auf die aktuelle Situation. Die Einen versuchen die Umstände zu verdrängen und hoffen, dass sich alles nach kurzen Turbulenzen wieder beruhigt, andere versuchen noch zu retten, was zu retten ist. Insgeheim hoffen die meisten, dass unsere politischen Führer eine Lösung hervorzaubern und dadurch irgendwie den Umschwung herbeiführen werden. Aus meiner Sicht wird das mit Sicherheit nicht der Fall sein. Die Politik hat die Misere nicht alleine verursacht und wird sie auch alleine nicht lösen können. Die Probleme sitzen viel tiefer, denn die Ursache sind wir alle zusammen. Es gibt in der Bibel einen einfachen Ausspruch dafür: „Habgier ist die Wurzel allen Übels!“ Das, was wir über Jahrzehnte gesät haben, werden wir nun ernten. Das Gesetz von Saat & Ernte ist ein unumstößliches Schöpfungsprinzip, dass niemand, auch nicht der mächtigste Mann der Welt, außer Kraft setzen kann.

Leider reagiert die Masse aus Angst in dieser Situation komplett falsch. Sie tun genau das, was diese Krise in Wahrheit ausgelöst hat, noch viel intensiver. Sie raffen noch alles an sich, um ja ihr Hab und Gut nicht zu verlieren. Die Habgier hat sich auf Grund der Zukunftsängste noch erheblich verstärkt und das wird auch die Probleme verstärken. Habgier hat nichts mit der Menge an Geld und Gütern zu tun, die jemand besitzt. Habgier ist eine Denke die aus dem Bewusstsein bzw. aus unserem Geist kommt und wenn ich zurückblicke hatte auch ich diese Haltung leider viel zu oft. Ängste, gesellschaftliche Zwänge, Begierden usw. haben in uns allen immer wieder das „Haben wollen“ ausgelöst. Wir lassen uns viel zu sehr von den Umständen regieren.

Der Menschheit mangelt es an Orientierung und daher an Visionen. Es gibt vorrangig nur ein Streben und das ist der eigene Wohlstand. Wir haben vergessen, dass langfristig nur ein gemeinsamer Wohlstand möglich ist. Wir brauchen wieder eine Orientierung in Richtung Allgemeinwohl. Eine Vision, die unser Umfeld mit einbezieht. Eine Vision, die die Individualität und den Erfolg des Einzelnen fördert und alles tut, dass es auch den Mitmenschen und unserem Umfeld gut geht.

Die Menschen werden sich vom Individualbewusstsein der letzten Jahre hin zu einem Kollektivbewusstsein entwickeln.

Neues Denken für eine bessere Zukunft!


Es mag verrückt klingen, aber ich bin sehr froh über die momentanen Entwicklungen. Wir werden dadurch eine noch nie dagewesene Veränderung erleben. Dieser einschneidende Wandel birgt eine gigantische Chance in sich. Die Bereitschaft, alles Bestehende in Frage zu stellen, steigt rapide. Immer mehr Menschen erkennen, dass eine Veränderung nicht genügen wird. Wir brauchen dringend eine Erneuerung. Eine Erneuerung unseres Denkens, Sprechens und Handelns bildet die Basis für alle weiteren Bereiche. Nur eine neue Saat wird eine neue Ernte hervorbringen. Es braucht die Bereitschaft vieler Menschen sich diesen Herausforderungen zu stellen. Es werden in vielen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft neue Strukturen erforderlich sein, weil die bestehenden zu einem sehr hohen Maß in der Zukunft nicht mehr funktionieren werden. Die kommenden Herausforderungen sind der beste Nährboden für neue Ideen, überdurchschnittliche Kreativität und ein neues WERTE bewusst SEIN. Bereits jetzt erkennen wir, dass immer mehr Menschen die Dinge wieder hinterfragen, nach dem Sinn des Lebens suchen und viel bewusster durchs Leben gehen. Daraus werden sich ganz neue Lebenskonzepte entwickeln und unser Zusammenleben wird sich neu gestalten.

Alles beginnt bei mir selbst

Wir Menschen haben die Angewohnheit, dass wir die Schuld immer gerne auf andere verteilen. „Alle sind schuld an der Misere nur ich bin der einzige, der Nichts dafür kann.“ So wie wir die Verantwortung für unser Leben zum Teil an andere delegiert haben und damit zuließen, dass andere unser Leben bzw. unser Umfeld gestaltet haben, so möchten wir natürlich auch die negativen Auswirkungen gerne auf andere schieben. Solange wir das tun, haben wir aus der jetzigen Situation Nichts gelernt. Erst wenn wir erkennen, dass wir alle Mitverursacher waren, beginnen wir auch bei uns selbst Etwas zu verändern. Selbsterkenntnis ist der beste Weg zur Besserung. Die Veränderung beginnt immer bei uns selbst. Wir brauchen nicht gleich das gesamte System verändern. Es braucht eigentlich jeder nur bei sich selbst beginnen und das schöne daran ist, dies kann uns niemand verbieten. Wenn jeder beginnt vor seiner Türe zu kehren und andere motiviert und inspiriert das Selbe zu tun, dann werden wir staunen, wie schnell eine solche Veränderung voranschreiten kann. Schon Ghandi sagte: „Wenn Du etwas verändern möchtest, musst Du zuerst die Veränderung sein!“
In dem Ausmaß, indem es uns gelingt, uns selbst zu verändern, werden wir eine tatsächliche nachhaltige Veränderung unseres Umfeldes erleben. Solange wir nur versuchen, an den Symptomen zu kurieren, beziehungsweise die Auswüchse unseres Verhaltens bekämpfen, werden diese immer wieder kommen. Es wird Zeit, dass wir das wahre Problem erkennen und bei der Wurzel packen

Regiert Dich das Leben oder regierst Du Dein Leben?
…..ist die entscheidende Frage. Mehr dazu im Teil 2

mit wertevollen Grüßen
Günter Peham

Wie wir dazu gemeinsam einen Beitrag leisten und Lösungen entwickeln können, findest Du auf unserer Internetseite www.wertevollleben.com


 

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