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Pilgern in Japan

Stille und Weite sind die Begleiter auf dem Pilgerpfad Autor: Sana Brauner am 17. Jul 2008

Nahezu in allen großen Religionen und Kulturkreisen spielt die Pilgerschaft eine bedeutende Rolle. Dies gilt natürlich auch für Japan, wo die Pilgertradition in den beiden Hauptreligionen des Shinto und des Buddhismus seit über tausend Jahren gepflegt wird. Die bekanntesten Pilgerrouten auf der bergigen Halbinsel Kii südlich von Kyoto werden in Japan unter dem Begriff „Kumano Kodo“ zusammengefasst. Seit 2004 stehen dieses Netzwerk von Pilgerpfaden und die religiösen Zentren, die sie verbinden, auf der Liste des UNESCO-Welterbes.   

Zweistöckige Pagode auf dem Pilgerpfad Kumano Kodo

Kumano Hongu Taisha Shrine

Heutzutage gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Kumano Kodo Pilgerrouten mit ihren atemberaubenden Landschaften aus imposanten Bergen und unzähligen Wasserläufen zu entdecken. Von Halbtagestouren bis zu mehrtägigen Wanderungen ist alles möglich. Besonders beliebt bei Touristen sind die zweitägigen Wandertouren, die von Takijiri-Oji zum Kumano Hongu Taisha oder von Hongu nach Kumano Nachi Taisha führen. Auf letzterer besteht die Chance, im Yunomine Onsen zu baden, eine der ältesten heißen Quellen des Landes, deren Wasser Wunder bewirken soll.

Fotos: ©Wakayama Prefecture/©JNTO


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