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MEDITATION DES MONATS, 20. Jänner - 20.Februar 2010

Marko Pogacnik Autor: Michael Gosch am 29. Jan 2010
vorgeschlagen von Marko Pogacnik, übersetzt von Jutta Borchert

Seit jeher macht mir der Ausdruck zu schaffen, den Jesus von Nazareth benutzte, um
eine spezifische Dimension der Realität zu beschreiben, die „in uns ist und um uns
herum ist, aber wir sehen sie nicht“. Ich spüre, dass hier ein bedeutender Schlüssel für
die gegenwärtige Rekonstruktion des Raumes der Realität, in der wir leben, ist. Für
gewöhnlich nannte er diese Dimension in der biblischen Sprache das „himmlische
Königreich“, aber ich bin nicht sicher, ob die Übersetzung aus dem Aramäischen korrekt
ist. Manchmal wird es auch als das „Königreich Gottes“ übersetzt, was bedeuten würde,
dass es eine Dimension der Realität ist, durch die sich die göttliche Präsenz hier und
jetzt ausdrücken kann.


Nach meiner Wahrnehmung ist dieses „Königreich“ eine autonome Welten-Sphäre, die
das, was ich „Erd-Kosmos“ nenne, mit erschafft. Überraschenderweise hat Jesus sie
immer mit ethischen Qualitäten, nicht aber als eine energetische Dimension
beschrieben.


Ich glaube, dass das „himmlische Königreich“ sich auf die unfassbarste aller Welten-
Dimensionen bezieht. Es gibt keinerlei Materie oder Energie, die fein genug wäre, um
ihre Manifestation zu ermöglichen. Was fein genug ist, sind ethische Qualitäten, die im
menschlichen Herzsystem verankert sind. Wenn sie nicht schwingen, kann auch das
„himmlische Königreich“ nicht als eine Dimension der Realität existieren. Das bedeutet,
dass ethische Qualitäten keine Frage der Moral sind, sondern kreative Werkzeuge, um
die Welt schöner und voller Leben zu machen.

Die Meditation dient dazu, unsere bewusste Mit-Schöpfung der unfassbartsen Schicht des Lebens zu unterstützen.

 Marko Pogacnik, übersetzt von Jutta Borchert

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