Autor: Cäcilia Brodesser am 23. Feb 2010 Bei Vergleichen mit anderen Kindern fühlt sich das Indigo-Kind als nicht in die Norm passend, möchte aber als normal angenommen werden. Damit wird der Druck, dem das Kind ausgeliefert ist, gewaltig und dadurch verstärken sich seine Versagensängste, das Gefühl am falschen Platz zu sein und es kommt immer mehr zu Widerstand und Unaufmerksamkeit.
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Damit wird der Druck, dem das Kind ausgeliefert ist, gewaltig und dadurch verstärken sich seine Versagensängste, das Gefühl am falschen Platz zu sein und es kommt immer mehr zu Widerstand und Unaufmerksamkeit. Oftmals wirkt sich das in einer manifesten Lese- und Rechtschreibschwäche aus. Für diese Kinder kann der Computer eine große Hilfe sein, denn bei der Arbeit mit dem Gerät werden Fehler als Fehler und Richtiges als richtig erkannt – das kommt den Indigos sehr zugute, denn sie mögen keine Beurteilungen. Mit dem Computer lernen sie Probleme lösen, dafür selbst Strategien zu entwickeln, der Ergebnisdruck fällt weg – sie bekommen mehr Motivation, lernen daher länger und lieber. Außerdem können sie sich selbst loben, da sie Erfolgserlebnisse aufweisen.
Die Eltern müssen lernen, Grenzen im Umgang mit dem Computer zu setzen, wenn richtig angewandt, gibt es für Eltern und auch Kinder nur Vorteile.
Wichtig ist, die Kinder annehmen wie sie sind und ihnen erklären, dass es andere Begabungen mitbringt und diese fördern – dadurch baut es ein eigenes Selbstwertgefühl auf und es kann seine Fähigkeiten einbringen.
Wenn das nicht der Fall ist, werden sie zu Einzelgängern in der Gruppe, daher ist es ganz wichtig, Freunde zu suchen, die sie verstehen und mit denen sie ihre Ideale teilen können.
Wie helfe ich einem hyperaktiven Kind?
• Tagesabläufe deutlich strukturieren, womöglich gleicher Ablauf
• Konsequente Erziehung des Kindes
• Bewegungsdrang, im Stehen lesen, schreiben, auf dem Boden Hausaufgaben machen lassen.
• Bewegungspausen, kleine Bewegungsaufträge
• Positive Eigenschaften hervorheben (Wendigkeit, Einfallsreichtum,
• Begeisterungsfähigkeit, Offenheit, Tier- oder Naturliebe, Einsatzfreudigkeit
• Handwerkliches Talent – dadurch Stärkung des Selbstwertgefühls
• Time out: eine bestimmte Methode, Kindern zum Nachdenken, zum Ruhigwerden verhelfen (ruhiger Platz, an dem sie einige Minuten allein sein sollen – dem Kind wird genau erklärt, warum und wie lange es an seinem time-out- Platz bleiben soll
• Spieltherapie
• HUNA-REIKI Energiearbeit
• Kunsttherapie
• Skinlearning mit dem thinkman®
• Kinesiologie
• Atemübungen
• Autogenes Training
• Entspannungsübungen (Progressive Muskelentspannung)
• Fantasiereisen
• Yoga, auch Kampfsportarten, wie Kung Fui, etc.
• Konzentrationsspiele
• Diät. Maßnahmen
• Essenzen, wie z.B. Bachblüten, etc.
• AURA – SOMA
• Übungen mit allen Sinnen
• Klangtherapie (Klangschalen, Trommeln, etc.)
DAS HYPERKYNETISCHE KIND WEIST FOLGENDES VERHALTEN AUF:
• Extreme Hyperaktivität (motor. Unruhe)
• Übermäßige Impulsivität (Wutausbrüche, vermehrte Reizbarkeit)
• Vermehrte Ablenkbarkeit
• Übermäßiges Störverhalten
• Auffallende Langsamkeit bei der Aufgabenlösung
• Frustrationstoleranz
• Auffallende Diskrepanz zwischen der tatsächlichen Intelligenz und der Leistung
• Kann sich schwer in die Gruppe einfügen – fällt auf
• Häufige Wutanfälle, wenn sie nicht das bekommen, was sie wollen
• Wenig Freude
• oft depressiv, oft überspielt durch äußerliche Unbekümmertheit
• leidet unter seinem „Anderssein“
• keinerlei Angstgefühl oder überängstlich; fordern Überbehütung durch die Eltern heraus
• kurze Aufmerksamkeitsspanne – keine Zeichnung wird fertig – alles angefangen nichts zu Ende geführt
• überlange Zeit für Hausaufgaben (ständig fällt ihm etwas anderes ein)
• bei Mädchen gibt es oft das Gegenteil von hyperaktiv u. zwar hypoaktiv – eher apathisch
• Pubertät oft später als bei Gleichaltrigen – psychische Reifungsverzögerung
• oft besteht Neigung zu Asozialität, Kriminalität, Drogensucht, Suizid
Frühzeitig Hobbys und Interessen unterstützen - können bei der Auswahl des Berufes sehr große Hilfe sein, haben oft erstaunliches Wissen auf einem oder mehreren Gebieten. Im Erwachsenenalter bleiben Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit und Konzentration bestehen. Aus Hyperaktivität wird Inaktivität verbunden mit Nervosität, Stimmungsschwankungen, ausgeprägte psychische Labilität und Impulsivität, Ungeduld, Jähzorn. Schnell wechselnde Freundschaften und Bindungen. Suchttendenzen
Positiv: Phantasie, Kreativität, oft grenzenlose Einsatzbereitschaft, Spontaneität, Wärme, die oft in unserer Gesellschaft nicht hoch eingeschätzt werden.
Oft haben diese Kinder Lese-, Rechtschreib-, Koordinations- und Wahrnehmungsstörungen der verschiedensten Art. Trotz normaler Intelligenz allergrößte Schwierigkeiten in der Schullaufbahn.
Indigokinder (Teil 1) - Woran erkennt man ein Indigokind?
Indigokinder (Teil 2) - Gibt es wirklich Indigos in unseren Schulen?
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Indigokinder (Teil 4) - Hilfen für Eltern und Lehrer
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