Autor: Sky Carver am 18. Mai 2008 Der Goldpreis eilt von einer Höchstmarke zur nächsten. Noch mehr als rationale Gründe heizt den Goldrausch ein tief sitzendes Gefühl an: die Angst. Angesichts der Immobilienkrise und der zunehmenden Konjunktursorgen vor allem in den USA flüchten Anleger zum Gold als Hort der Sicherheit.
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Auch die Inflation hat sich zurückgemeldet: In Deutschland sind die Preise auf breiter Front kräftig gestiegen. Wenn dann auch noch die Aktienkurse auf Berg- und Talfahrt sind, erscheint Gold als stabile Geldanlage.
Hubert Roos, Gründer des neuen Gold- und Silberportals www.silvior.de, sagt: "Anleger, die in diesen unruhigen Zeiten großen Wert auf greifbare Sicherheit legen, sollten direkt in physisches Gold und Silber investieren." Alle anderen Investments - wie Fonds oder Zertifikate - seien letztlich doch vom Zahlungsversprechen Dritter abhängig, so der Experte.
Die Renaissance der Edelmetalle bei den Anlegern hat viele Gründe
Aktuelle Emnid-Umfrage: Schwindendes Vertrauen ins Bankensystem
Die wachsende Nachfrage nach Gold hängt vor allem mit dem zunehmenden Pessimismus der Bundesbürger zusammen. Eine aktuelle Emnid-Umfrage bestätigt, dass sich die Deutschen Sorgen um die Stabilität des Banken- und Finanzsystems machen. Nur noch 56 Prozent haben sehr großes oder großes Vertrauen in das System, bei 43 Prozent ist der Glaube an die Zuverlässigkeit schon weniger groß oder sogar gering. Auch die Wertstabilität des Euros wird in Frage gestellt. 44 Prozent der Befragten äußerten ein weniger großes oder sogar geringes Vertrauen in die Gemeinschaftswährung.
Nähere Informationen erhalten Sie unter Tel.:
+49 931 / 4 04 36 01.
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