Autor: Sana Brauner am 23. Nov 2009 Anhaltender Druck von KonsumentInnen weltweit kann sehr viel zu fairen Arbeitsbedinungen in vielen ausbeuterischen Ländern und Fabriken beitragen.
Clean Clothes Kampagne setzt sich mit vielen Aktionen sehr für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der internationalen Bekleidungs- und Sportartikelindustrie ein. |
Zwei Beispiele wo ArbeiterInnen zu ihrem Recht geholfen wurde:
Im Zulieferbetrieb Jaqalanka Ltd. von Nike, Lee und Wrangler in Sri Lanka wurde die Gründung einer Gewerkschaft untersagt. Der Internationale Bund Freier Gewerkschaften (IBFG) und der Internationale Bund der Textil-, Bekleidungs- und Lederarbeiter (ITGLWF) haben deshalb Beschwerde bei der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) eingebracht; leider ohne Erfolg. Erst durch den Druck tausender KonsumentInnen über die Clean Clothes-Kampagne konnte die Gewerkschaft im Oktober 2003 die Anerkennung durchsetzen.
537 ArbeiterInnen wurden von einem Zulieferbetrieb von s.Oliver im Sommer 2003 entlassen, weil sie für einen Mindestlohn streikten. Nachdem die Clean Clothes-Kampagne die Wiedereinstellung forderte, drohte s.Oliver zuerst mit Klagen. Durch den anhaltenden Druck durch KonsumentInnen, die Fairness forderten, wurden Mitte Februar 2004 alle entlassenen ArbeiterInnen wiedereingestellt.
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