Autor: Melanie Bichler am 20. Aug 2009 Das kennst Du doch bestimmt auch:
Du erzählst von einem Erlebnis, bei dessen Erzählung Du wieder diese Glücksgefühle empfindest, als hättest Du es erst gestern erlebt! Vielleicht steigen Dir beim erzählen sogar Freudentränen in die Augen. Das ist etwas, wovon keiner von uns genug haben kann. Erlebnisse, die sich zu Energietankstellen in unserem System, in unserem Körper und unserem Geist abspeichern. Für mich waren es meist Situationen in denen ich einmal nicht das gemacht habe, was andere tun, in denen ich gesagt habe, diese Grenze überschreite ich nun! |
Ich möchte Euch nur ein kleines Beispiel geben:
Vor drei Jahren wurde ich eingeladen eine Nacht in einer Baumkrone zu verbringen.
Leichtigkeit, Grenzenlosigkeit, Zeitlosigkeit
Anderer Blickwinkel
Energietankstelle Erlebnis
DAS Leuchten in den Augen
Autor: Ulla Knoll am 2009-08-21 20:26:16
Hallo Melanie,
danke für Deinen wunderbaren Artikel, der mir wieder einmal bestätigt hat, daß es zwischen Himmel und Erde viel, viel mehr gibt als wir denken oder uns vorstellen können. Gerade Bäume sind etwas absolut Besonderes. Die Kraft die ein Baum ausstrahlt, die Ruhe, Sicherheit, Vertrauen und Schutz. Er lebt und atmet, er blutet, wenn wir ihn verletzen. Ich hoffe, viele Menschen lesen Deinen Artikel und werden aufmerksam auf die Möglichkeiten, die Du ihnen bietest mit der Natur in Kontakt zu treten.
Denn nur das, was wir mit anderen teilen, macht wirklich Freude.
Ulla
Um antworten zu können, bitte einloggenDanke für die Anregung
Autor: Alexandra Stelzer am 2009-08-23 09:19:19
Liebe Melanie,
danke für den schönen Artikel, er ist höchst anregend. Du hast mich daran erinnert, dass ich meine Grenzen selten in Kombination mit Bewegung überschreite und dass ich das ruhig auch mal wieder machen könnte. Vielleicht ja mal bei einer kleinen Reise in die Nähe von Frankfurt in einem Hochseilgarten.
Herzliche Grüße aus dem Burgenland
Um antworten zu können, bitte einloggenGrenzen und Botschaft der Bäume
Autor: Michael Gosch am 2009-08-23 09:55:00
Liebe Melanie,
Danke für Deinen Artikel.
Im Grenzen überschreiten liegt die Kraft des Lebens.
Und wie schnell machen dich die Erfahrungen vorsichtig, zurückhaltend, ängstlich (was alles passieren könnte). Wenn ich mich erinnere, bin ich als Jugendlicher bis in die Wipfeln von Bäumen geklettert - durchaus der Gefahr bewußt und daher achtsam (morsche Äste etc). Heute schaue ich mir den Baum vom sicheren Boden aus an. Das ist nun einfach meine Sache.
Anders sieht es aus, wenn mein Sohn (derzeit 10 jahre alt) seine Kräfte und Fähigkeiten an Bäumen übt. Wie schwer ist es, nicht ständig "sei vorsichtig", "pass auf", "nicht so hoch hinauf" zu rufen, und ihn dabei zu begrenzen, ihm seine eigene Grenzerfahrung zu nehmen.
Kontakt mit einem Baum(wesen)
die Erfahrung, die ich mit einem Baum(wesen) machen durfte, möchte ich gerne mit Euch teilen.
Ohne besondere Absicht war ich vor einigen Jahren auf einen kleinen Spaziergang in einem Wald in der Oststeiermark. Plötzlich hatte ich das Bedürfnis mich an einem der Bäume anzulehnen und die Augen zu schließen. Intuitiv begrüßte ich den Baum. Mir wurde tief bewußt, dass der Baum fest verwurzelt ist - und an diesem Ort, wo er als Same Wurzeln geschlagen hat, gebunden ist. Gleich was kommt, weggehen ist nicht möglich.
Bilder und Gefühle duchströmten mich:
Sturm zieht auf - ich fühlte eine Wechselwirkung von Nachgeben und Standhalten
Schneefall, immer mehr Schnee, die Äste werden schwer und schwerer
Heiß, trocken und immer weniger Wasser - Durst - meine Blätter fallen lassen, loslassen
Regen - aufatmen
Ich bin heute noch tief beeindruckt und dankbar diese Erfahrung.
herzlich
Michael
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