Der FISCHE-Mann
Die Gabe, die Welt zu durchschauen
Traumtänzer
Von außen gesehen, lebst du in den Tag hinein, manchmal bewusst unvernünftig. Hast Angst, vor allem, was dich festhält und schwindelst dich ein wenig durch das Leben. Absichtslos, und es ist dir peinlich, wenn die Welt vor dir deine Selbsttäuschung durchschaut.
Ja, du bist romantisch, aber auch Zyniker. Und in deiner grenzenlosen Fantasie steigen neben dominanten Weibern auch Bilder der Lust gepaart mit Bestrafung auf. Hoffnungslos ausgeliefert in Affären verschmähst du auch die reife Weisheit nicht. Überhaupt hast du einen Hang zu Frauen, die – eigentlich – nicht zu haben sind. Weil sie bereits in Ehe sind, oder der Altersunterschied zu groß ist, oder du verliebst dich in deine Therapeutin. Und so trifft man dich auf Seminaren, davon träumend, wie hingebungsvoll du dich auf eine Frau einlassen würdest, wenn die Richtige doch nur endlich käme!
Die Gabe, die Welt zu durchschauen
Wo finden wir das Innere Kind des FISCHE-Manns? Abgedriftet zu den Engeln, bei Elfen und Drachen in der Mittelerde? Nein, auch der FISCHE-Knabe ist in seinem tiefsten Inneren in großer Treue mit seiner Familie verbunden. Ohne es zu wissen, steht er am Grab eines Verwandten. Ein Fuß ist schon drinnen. Und er will nicht weg. So ist es schwer, sein eigenes Selbst zu leben. Seine eigenen Bedürfnisse wenig spürend blickt er durch einen Nebel auf die Welt. Sie interessiert ihn kaum. Du willst nicht erwachen.
Und so hast du dich davongemacht, und der Welt bleibt nur ein Mittel, dir zu zeigen, dass du noch ein Teil von ihr bist: Das Leid. Und dieses lehrt dich, Verantwortung zu übernehmen, über dein eigenes Leben, damit du wiederkehrst! Auch du musst lernen, dass du das Leben erst nehmen musst, um darauf zu verzichten. Und dass die Ahnen dein Opfer nicht wollen. Eine Ent-täuschung, das einzige, was dir helfen kann. Schau hin!
„Was fehlt dir?“
Dem stillen Klassiker „Der König der Fischer“ gelingt es, uns zu verzaubern. Ja, dieser Film lädt uns ein in die Welt Neptuns, in eine Welt der Märchen und Mythen. Er erinnert uns an die Suche nach Liebe, an Ver-rückt-heit, an Elfen und Feuer speiende Drachen. Wir begegnen den furchterregenden Ritter der Realität und wie die Lebenslügen der anscheinend Normalen der Lebensfreude und Normalität der so genannten Verrückten gegenüber stehen.
Gier und Angst im FISCHE-Mann
Auf deinem Entwicklungsweg begegnest du also dem Schicksal, den machtvollen Moiren. Sie wecken in dir eine gierige Sehnsucht: die Selbstverwirklichung. In Wahrheit ist es die Angst, die dich gierig nach dieser greifen lässt. Du hoffst, durch Erleuchtung, durch das Erkennen des Unsichtbaren, den Moiren entkommen zu können. Aber auch du musst eines Tages zurückkehren an jenen Ort, wo du beschlossen hast, zu fliehen. Auch du musst durch den Schatten zurück, und dem entgegentreten, wovor du so große Angst hast.
Doch bis dahin wirst du versuchen hilfsbereit für alle anderen da zu sein, zu dienen, mit den Menschen mitzuleiden. Du wirst deine Fehler bekämpfen, sie vertuschen, sie leugnen bis du erkennst, dass nichts realer ist als deine Seele. Und die sagt: Was (Wer) fehlt dir? Und liebevoll lächelt die Angst dir dann zu.
Altruismus, Hingabe und Medialität
Da du, vielleicht noch unbewußt, den direkten Zugang zum Reich der Toten hast, macht dich dies hochmedial und fein an Gefühl. Du nimmst jede Lüge der unvollkommenen Welt wahr bis dir dein Inneres Vertrauen in eine höhere Macht schließlich wirklich inneren Frieden bringt. Du lehrst uns, die Vernunft aufzulösen. Und du zeigst uns die Wahrheit dahinter.
Und wenn du auf dein Leben schaust, fällt dir auf, dass vieles dir zufällt. Du hast kein Wollen. Menschen wollen immer etwas und kriegen es nicht. Du willst nichts und deshalb bekommst du manchmal alles!
Gudrun G. Graf
Heilpraktikerin/Psychotherapie
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