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Deeksha - Wundersames Wirken eines stillen Phänomens

Bild: Elias Schulz - Das Segnen zur Befreiung vom Leiden Autor: Sana Brauner am 27. Jul 2008
Mittwoch, der 8. Juli 2008: drei Tage eines Prozesses sind hinter mir. Weitere drei Tage stehen vor mir. "Zum Glück od. schade? Ich sage beides. Schließlich ist es nur eine Sache der Wahrnehmung. Nun, was ist bis jetzt geschehen? Wo befinde ich mich? Warum bin ich hier? Der Ort heißt "Golden City"&ist etwa zwei Autostunden von Madras(in Indien)entfernt. Ich habe nicht gefragt, doch kann es nur sein, dass der Name des Ortes vom "Goldenen Ball" stammt. Von jenem Goldenen Ball, mit dem die Geschich

Der Oneness Tempel ein Magnet an Kraft, Sitz des Goldenen Balls

Weg vom Schlaftrakt zur Meditations- und Essenshalle

Sonnengeschützter Durchgang ist im Sommer tagsüber ein Segen

Unterkünfte, die um den Tempel gebaut wurden,wo auch Sri Amma&Sri Bhagavan leben

Die Eröffnung des Tempels fand am 22. April 2008 statt

Liane und Eva, Betreuerinnen der deutschsprachigen Teilnehmer

Sana Brauner während eines kleinen Ausflugs am 5. Tag des Kurses in Indien

Zwei der weiblichen Lehrer, Dasas genannt

Bilder oben&unten zeigen Sir Amma und Sri Bhagavan während der Tempeleröffnung

Männertrakt im Campus

Der Oneness Tempel als Vision

Sehr viele der Lernprozesse werden in Form von Geschichten dargestellt. Und das ist gut so. Die Geschichten fesseln und halten uns aufmerksam. Aufmerksamkeit ist ein wesentlicher Punkt in der Geschichte des Lernens vom Verlernen. Unser Ziel in nur sieben Tagen ist ein wahrlich ehrenhaftes Vorhaben: Befreiung vom Leiden.
Der Lehrstoff ist kompakt. Von Tag zu Tag wird die Intensität gesteigert. Am Anfang des ersten Tages dachte ich noch: „Nun, Business-Seminare zur Steigerung des Unternehmenserfolges habe ich ja hinter mir.“ Kaum aber hatte ich diesen Gedanken beendet, wurde auch schon alles anders. Das Wesentlich kam dazu. Für mich die treibende Kraft, um an diesem Level 1-Kurs teilzunehmen. Nein, nicht dass es am Wissen mangelte, wie Gedanken funktionieren, zusammen gehören, sich auswirken ...  Wie sicher sehr viele Menschen, fühlte ich bereits in der Kindheit, dass diese Schöpfung mehr kann, als uns beizubringen, wie wir Berufe ausüben, Autos kaufen, Häuser bauen, Familien gründen, auf Urlaub fahren - um schlussendlich, vor lauter Beschäftigung im Außen erschöpft, uns unter der Last dieser Schwere fragen: Das kann doch nicht alles im Leben gewesen sein? Worin liegt der Sinn hinter alledem?

Ziemlich schnell schaffte ich es, die berufliche Karriereleiter hoch zu steigen. Im Alter von 30 Jahren wurde ich Chefredakteurin der österreichischen Konsumentenzeitschrift „Ihr Einkauf“. Durfte mich in meiner Kreativität verwirklichen. Erfreute mich am Übernehmen von Verantwortung. An all den herrlichen Menschen um mich herum. War dem Leben neugierig und offen gegenüber. Mutig genug, um Visionen anzupacken und sie mit Enthusiasmus umzusetzen. Interessierte mich für alles, was mein Leben im Erfahren der Ganzheit unterstützte. Das Erscheinen von zwei wunderbaren Kindern bereicherte das Leben um ein Vielfaches. Ich fühlte mich aufgehoben, vom Leben gesegnet. War dankbar dafür.

Und dann kam der 26. Dezember 2004.
Es war jener Tag, an dem der Tsunami weltweit tiefe Wunden des Schmerzes in vielen Menschen hinterließ. Unsere Familie trafen sie im Urlaubsort Khao Lak in Thailand. Mutter tot. Sohn lieber Freunde tot. Tochter, gerade zweieinhalb Jahre, vermisst. Bis heute. Gefühle der Ohnmacht und Hilfslosigkeit erfüllten mich wie nie zuvor in meinem Leben. Nein, keine Opfergefühle. Dazu war das Gottvertrauen zu groß. Trotz allem! Ja, trotz allem.

Das Vertrauen in die Schöpfung blieb unerschüttert. Doch Fragen über Fragen schlugen nieder. Worin – worin nur liegt der Sinn all dieses Leidens auf Erden? Es ist kein materielles Leiden. Ob arm oder reich - das Gefühl dieses Leidens ist das gleiche. Ob gesund oder krank, ob schwarz oder weiß, ob männlich oder weiblich – das dahinter stehende Gefühl des Leidens ist immer das gleiche! Es ist ein Leiden auf der spirituellen Ebene.
Ein Leiden, das sich in der inneren Welt abspielt. Es schreit nach Befreiung.

Mich hat dieses Leiden zum Deeksha-Prozess gebracht. Ich hörte von einem lieben Freund davon. So zufällig wie eben Informationen, die einem zufallen sollen, ihren Weg gezielt finden.
Meistens dann, wenn man innerlich still und bereit zu empfangen geworden ist. So sitze ich an eben diesem Mittwoch und fühle mich erschöpft - und gleichzeitig erleichtert. Vielleicht ist „befreit“ der bessere Ausdruck dafür. Befreit von emotionaler Last und erschöpft von dem damit geleisteten Loslass-Prozess.

Da die Wurzeln aller, sagen wir einmal: „Schwierigkeiten oder Leidensprozesse“ in unserem Leben, in der Beziehung zu Mutter und Vater liegen, wird diese Zeit als wichtigster Prozess gesehen. Unser ganzes Wesen ist geprägt von den Erfahrungen und Erlebnissen in diesen Jahren. Damals trafen wir, verbunden mit entsprechenden Erlebnissen, fundamentale Kindheits-Entscheidungen und unterliegen diesen Konditionierungen bis heute. Jede unserer Zellen unterliegt dieser Prägung. Man könnte auch Ladungen von Emotionen sagen.

Diese sind es, die uns zu unzähligen Persönlichkeiten in einer Person machen. Sie alle Schreien nach Aufmerksamkeit. Man stelle sich, bildlich gesehen, einen schier unüberblickbaren Marktplatz vor, wo unzählige Verkäufer lauthals schreiend ihr Produkt an den Mann oder die Frau bringen wollen. Jeder schreit nach Aufmerksamkeit. Doch die Anteile (die Produkte) unserer ungewollten Persönlichkeiten lehnen wir ab, Eigenschaften wie etwa Zorn, Wut, Ärger, Ungeduld, Eifersucht, Trauer, Kritiksucht, Schmerz, Angst ...
Da aber alle Persönlichkeiten stets da sind, werden ungewollte zu gewollten Persönlichkeiten nur durch Wandlung der Ladung. Die Lösung liegt in der Akzeptanz derselben. Ein weiterer Prozess nimmt somit seinen Lauf. Viele Taschentücher wurden von Tränen durchdrängt und so mancher Körper vor Schmerz geschüttelt...
Und es ist gerade erst ein Tag vergangen.

Tag für Tag tauchen wir ein in das Meer voller Emotionen, durchlaufen Stufe für Stufe und schälen Schicht für Schicht hinderlicher Prägungen von uns. Interessant ist es zu erfahren, dass finanzielle Probleme in unserem Leben meist Konflikte in Verbindung mit dem Vater darstellen. Haben wir mit beruflichen oder gesundheitlichen Problemen zu tun, so sind diese im Konflikt mit der Mutter zu finden.
Wichtig jedoch: Nie liegt das Leiden in der Sache oder der Person, sondern in unserer Wahrnehmung. Wir nehmen, sozusagen, verbunden mit einer Person Gefühle der Wut, Verletzung, Eifersucht, Angst, Trauer, Schuld... wahr. Der jetzt anstehende Prozess liegt im totalen (!) Erfahren dieser Gefühle, dieses Leidensprozesses. Solange - bis sich dieser zu wandeln beginnt. Zu wandeln in Freude, Befreiung... Wir erfahren gleichzeitig das Vertrauen, dass Leiden zu beenden möglich ist. Dankbarkeit erfüllt uns.

Wir bekommen ein tiefes Wissen vermittelt, um die Realität so zu erfahren, wie sie ist: die Funktion des Verstandes, der Gedanken, des Prozesses vom Leiden zum Vertrauen, vom Vertrauen zur Freude, von der Freude zur Stille, von der Stille zur Glückseligkeit, von der Glückseligkeit zur Konzentration. Klingt irgendwie einfach, fast logisch – oder ?

Morgens beginnen wir den Tag mit Yoga, Atemübungen und Meditation.
Nach dem Frühstück geht es wiederum um Aufmerksamkeit, nur in einer anderen Form als bis gerade noch eben. Täglich leitet eine andere Person, Dasa genann, den Tag mit unterschiedlichen Themenbereichen.
Wie bei allem, was wir im Leben erreichen möchten, heißt es auch hier:
1.    Einen Fokus, ein Ziel zu haben.
2.    In der äußeren (im aktiven Tun) und inneren Welt (in der Wahrnehmung) alles dazu beizutragen, was an Einsatz zum Erreichen des Fokus’ notwendig ist. Und schließlich:
3.    Die göttliche Präsenz in uns anrufen und um ihren Segen bitten.

Der letzte Punkt ist es auch, der diesen Sieben-Tage-Deeksha-Prozess zu einem unvergleichbaren Erfahrungsprozess macht. Zu einer Reise in die Welt der Einheit. Denn das Ziel der meisten Teilnehmer ist es zu erkennen, dass das Gefühl des Getrennt-Seins eine Täuschung ist. Wenn diese Einheits-Erfahrung auch nicht für viele erlebbar ist, so ist der Weg dahin initiiert worden. Durch tägliche, meistens abends durchgeführte Segnungen. Ja, tatsächlich Segnungen und die göttliche Gnade sind hier jene Werkzeuge, die für alle spürbar uns auf der Herzensebene berühren und für das Phänomen des „Goldenen Balles“ öffnen. „Deeksha“ – das Übertragen von Energie zur Bewusstseinserweiterung. Für die Essenz dessen, wer und was ich bin. Für einen Raum, in dem jeder Gedanke zur Stille wird.

Die Intensität dieser Erfahrung wird von Tag zu Tag gesteigert. Jeder schwingt gerade auf der Frequenz, die seiner inneren Welt entspricht. Und um mit dieser stets in Kontakt zu bleiben, ist Schweigen angesagt. Die Wahrnehmung wird auf diese Weise noch feiner. Keine Ablenkung im Außen suchen. Gedanken beim Kommen und Gehen beobachten, Gefühle wahrnehmen, bei sich und in der Stille bleiben. Die Segnungen, Deeksha oder auch Oneness-Blessing genannt, unterstützen diesen Prozess. Wahrlich, dort, wo der Verstand zur Seite geht, nimmt das Erfahren der Gnade ihren Platz ein.

Ein heilsames Feuer-Ritual, „Homa“, dient als Vorbereitung zur Einweihung am Abend des vorletzten Tages.
Zur Einweihung desjenigen, der segnet, zur Einweihung des Deeksha-Gebers. Aber auch um über das Auflegen der Hände auf den Kopf des zu Segnenden, dem Deeksha –Empfangenden, an der Verbreitung dieser heilsamen Energie mitzuwirken. Zigtausende sind es weltweit bereits, die unabhängig jeglicher Religion diese Energie zur Befreiung des Leidens, zum Erwachen in die Einheit übertragen.

Der Besuch des Tempels von Golden City, der Heimat des Goldenen Balles, ist ein weiterer, absoluter Höhepunkt dieser Woche. Die Präsenz des Tempels in seiner weißen Pracht, atemberaubenden Größe, inmitten einer grünen Landschaft, bestehend aus unzähligen kleinen Dörfern ist gleich einem Magnet an Kraft. Der Tempel wurde nach den Prinzipien alter indischer Bauweise, Vasthu, gebaut und ist aufgrund seiner Lage, wo Energielinien der Erde sich kreuzen, ein Katalysator zur Bewusstseins-Erweiterung des Planeten.
Kommen wir zum Schluss noch zum Goldenen Ball. Dieser ist dem Begründer Sri Bhagavan im Alter von etwa vier Jahren erschienen, hat ihm seine Vision verkündet und sich in der Oneness-Lehre manifestiert.

Am Ende des siebenten Tages sind es schließlich 125 deutschsprachige Teilnehmer aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, die als Deeksha-Geber in die Welt hinaus gehen, um durch ihre Hände dieses stille Phänomen auf wundersame Art zu verbreiten und wirken zu lassen.

Fotoquelle: Elias Schulz, Brunhild Liedloff, Sana Brauner

Öffentlicher Tag im Rahmen der Oneness Conference am 6. September 2008 in Hannover
Beginn: 8.00 Uhr
Ende: gegen 22.00 Uhr

Am Öffentlichen Tag der Oneness Conference (vom 4. bis 7. September 2008) können all jene, die an geistigem und seelischem Wachstum interessiert sind, die feine Schwingung und tiefgehende Weisheit Anandagiris erleben. Sie erhalten mehrere Oneness Blessings von den Deeksha-Gebern und erfahren die transformatorische Kraft der Deeksha. Dies ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich mit dem Phänomen der Deeksha vertraut zu machen.
Anmeldung für den Öffentlichen Tag:
www.onenessconference.de

 

Bücher
Oneness - Erwachen zur Einheit  
IN UNSEREM SHOP

ONENESS - Erwachen zur Einheit: Deeksha als Weg zur persönlichen und globalen Transformation Autor: Arjuna Ardagh und Chandravali D. Schang

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