Autor: Petra Buhl am 12. Jan 2010 2008 fing ich eine Ausbildung zur ganzheitlichen Ernährungsberatung an. Das Thema Ernährung hat mich schon immer fasziniert und auch als gelernte Hotelkauffrau, und unter anderem als selbständige Wirtin, habe ich viel mit der Zubereitung von Speisen und dem Thema Ernährung zu tun.
Mir ist unter anderem bewusst geworden, auch durch das erworbene Hintergrundwissen, der Körper kann nicht überlistet werden , man trickst sich nur selbst aus. |
Gehen wir etwas weiter zurück, zu dem Tag, als das Dilemma mit meiner Ernährung anfing, oder anders ausgedrückt, als das Essen zur Beruhigung wurde. Ich litt als Kind unter starken Allergien, die mich fast zur Verzweiflung brachten. Ich glaube, ich war 6 Jahre als die Augen anfingen anzuschwellen und ich aussah wie ein Preisboxer nach seinem stärksten Kampf.
Ab diesem Zeitpunkt war ich auch irgendwie ausgrenzt, ich litt unter Asthma und in der Pollenzeit war es für mich fast unmöglich sich ohne Medikamente draußen aufzuhalten. Heute wäre das nicht mehr so problematisch! Es wurde immer schlimmer, die Schule war umgeben von Kornfeldern, Sport wurde immer schwieriger und als nichts mehr half, kam Kortison mit ins
Spiel und meine Figur-Probleme nahmen Ihren Lauf. Ich wurde zusehends dicker, da der Appetit immer größer wurde, auch eine Folge der Kortison Einnahme. Mit 10 Jahren war ich nach heutigen Erkenntnissen kein Mops, aber zur damaligen Zeit galt es als dick. Ich wurde gehänselt und gemobt. Schreckliche Kreisläufe nahmen Ihren Lauf und die Seele weinte und sehnte sich nach Ruhe. Ich weiß nach heutigem Stand, dass nicht nur das Kortison dafür verantwortlich war, dass ich dick wurde, denn nicht nur ich wurde dick, sondern auch meine Gedanken.
Ja ich möchte das so beschreiben die dicken Gedanken fingen an. Die Diäten nahmen Ihren Lauf. Es drehte sich im Kreis. Die Folgen waren absehbar, mein ganzes Leben war es ein auf und ab mit Gewichtsab- und -zunahme und das Schlimmste war und ist, diätgeschädigt zu sein, essgestört. Es führt nur kurzweilig zum Erfolg und führt nicht langfristig zu einer vernüftigen Ernährungsbasis. Der Druck ist heute noch da und der Anspruch ist hoch, den heutigen Kriterien und dem Aussehen der Gesellschaft zu entsprechen. Nur wer bestimmt das? Ja, ich bestimme das und sonst niemand und das ist der Knackpunkt. Mein Körper soll natürlich gesund sein und optimal versorgt , aber wenn ich daran denke, welchem Stress ich mich und meinem Körper aussetzte, so ist das ist in keinster Weise gesund. Ich habe beschlossen damit aufzuhören und dies wird mich noch lange begleiten, aber ich habe die Möglichkeit erfasst, mir und anderen zu helfen und zu beraten.
Seit Juli 2009 bin ich nun ganzheitliche Ernährungsberaterin und möchte anderen Menschen helfen Ihre Ernährungsformen zu finden, die gut zu Ihnen passt, die keine dicken Gedanken zulässt und man sich einfach annimmt und umdenkt. Mit Empathie in Verbindung mit einer professionellen und modernen Ernährungsberatung kommt dies meinen Klienten zu Gute.
Abnehmen und Ernährungsumstellung erzeugt in vielen Menschen ein Gefühl der Ablehnung. Ich glaube daran liegt der größte Ansatz, dem Klienten zu zeigen, dass man gutes gesundes Essen mit Freude am Leben verbinden kann. So wie in den mediterranen Ländern.
Wir befinden uns im Wandel und Umdenken ist die Devise und ich möchte ein Teil davon sein und dazu beitragen.
Um Kommentare erstellen zu können, bitte einloggenAutor: Ulla Knoll am 2010-01-18 11:26:00
Liebe Petra,
danke für den schönen und sehr interessanten Artikel. Du hast wunderbar beschrieben, worum es doch immer geht und natürlich auch gehen soll: Freude am Leben. Freude an dem, was wir tun.
Ich habe schon einige schöne Stunden bei Euch im Weinausschank Buhl verbracht und kann dir absolut versichern: Immer mit viel Freude.
Liebe Grüße und bis bald
Ulla
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Autor: Petra Buhl am 2010-01-21 15:16:21
Liebe Ulla,
danke für Deinen lieben Kommentar und Danke dass Du
mir dies ermöglicht und mir auch die Augen geöffnet hast.
Bist immer Willkommen.
Liebe Grüße
Petra
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