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Alexanders Erlebnisse in Alaska

Alexander und Sky beim Kajaking am der Küste von Homer Autor: Sana Brauner am 31. Jul 2009
In diesen Sommerferien bin ich zum ersten Mal nach Alaska geflogen. Ich war schon sehr aufgeregt als ich am Flughafen ankam. Alleine flog ich von Frankfurt mit der Fluglinie Condor nach Anchorage. Meine Mutter befand sich bereits bei Freunden in Alaska. Sie holte mich vom Flughafen ab.

Die Fahrt durch den Tierpark verbrachte ich am Dach des Autos

Meine ersten Angel-Erfahrungen vom Ufer aus

Eine kleine Rast bevor es wieder weiter geht

Mein erster an Land gezogener Fisch

Viel Zeit verbrachte ich auf dem Boot

Wow! Mein erster Wal, knapp 10 Meter vom Boot entfernt

Viele Freundschaften durfte ich in kurzer Zeit erleben

Mit Jaccob gab es immer was zu lachen und zu erleben

Selbst müde genossen alle die gemeinsame Zeit am Feuer

Bootsfahrt am berühmten Kenai River zum Dipnettfishing

Die beliebte Parade am 25. Juli in der Touristenstadt Soldotna

Fast eine Jahresration an Süssigkeiten konnte ich sammeln

Einfach cool waren die vielen Künstler, die an der Parade teilnahmen

Besitzer von Dackeln nehmen ebenso jedes Jahr an der Parade teil

Ein Kalb mit dem Lasso fangen - 8 Sekunden war der Tagesrekord

Ein Rodeo mit Bullreiten zu erleben ist wirklich spannend

Die Geschwister Patrick und Erin gehören zu der Familie, die ich besuchte

In Homer werden Heilbutte täglich gefischt - die Größen sind beeindruckend

Viel zu staunen gab es für mich gleich nach der Ankunft, z.B. erwartete ich Schnee und Kälte, doch richtiges Sommerwetter überraschte mich sowie die große Auswahl in den meisten Geschäften im Vergleich zu meiner Heimatstadt Wien. Auch die Häuser, Straßen und Autos sahen ganz anders aus. Die meisten Leute kommen nach Alaska um zu Fischen. Besonders aufgeregt war auch ich darüber. Doch dazu komme ich später.
Auf dem Weg von Anchorage nach Soldotna, ein berühmter Touristenort, besuchten wir einen Tierpark. Ich saß am Dach des Autos und beobachtete die verschiedenen Tiere, die es in der Wildnis von Alaska gibt, wie z.B. der Amerikanische Elch, Bären oder der Moschusochse.
Am Abend machten wir ein Lagerfeuer. Freunde kamen zu Besuch und brachten mir Marshmallows. Wir bereiteten sie auf die amerikanische Art zu. Am Feuer gegrillte Marshmallows dazu Honigcracker, Schokolade und Erdbeeren. In Alaska isst man sehr viel Fisch. Im Sommer beginnt die Fischsaison. Man fängt viele Fische um sie für den Rest des Jahres essen zu können. Die Fische werden entweder eingefroren, geräuchert oder getrocknet.

Ein Freund, Patrick, der besonders gut Fischen kann brachte mir das Fischen bei. Ich beobachtete bei mir, dass ich wenig Geduld habe. Im Vergleich zu jenen, die schon lange fischen. Doch Geduld haben braucht man am meisten beim Fischen. Ich fischte mit der Angel vom Ufer und vom Boot aus. Doch in Alaska gibt es auch eine weitere Methode, nämlich das Dipnettfishing am berühmten Kenai River. Das heißt mit einem an einer Stange befestigten großen Netz vom Boot aus zu fischen. Diese Methode kann man auch am Strand oder vom Ufer aus anwenden. Jedoch wird diese Fangmethode nur an bestimmten Plätzen erlaubt. Mein bester und schönster Fang war bisher ein King Salmon. Das ist ein besonders großer und selten zu findender Lachs. Mir macht das Angeln vom Ufer aus am meisten Spaß.

Und nun zu meinen Erlebnissen am Boot auf hoher See. Das Boot befand sich in Wartung bevor wir losfuhren. Daher hatten wir es noch zu waschen. Mitzuhelfen machte mir Spaß. Gegen acht Uhr abends fuhren wir los und gingen sogar noch Kayak fahren. Wir sahen Otter und von der Weite sogar Bären. Ich saß in einem Doppelkajak und wir machten kleine Späße, indem wir durch hohes Gras düsten. Wir übernachteten am Boot, das sehr gemütlich ausgestattet ist. Am nächsten Tag gab es ein tolles Erlebnis für mich: Ich sah zum ersten Mal in meinem Leben Wale und zwar nur einige Meter vom Boot entfernt.

Zu einer weiteren neuen Erfahrung zählte das Ausgraben von Muscheln. Wir übernachteten wieder am Boot und warteten bis die Ebbe kam. Als es soweit war gingen wir mit Gummistiefeln ans Ufer und hielten Ausschau nach Fontänen, die aus dem Boden heraus sprießen. Das war richtig spannend. Dann begangen wir zu graben und fanden neben den Muscheln auch Krabben, Würmer und vieles andere mehr.

Am 25. Juli fand eine große Parade in Soldotna statt. Es war eine für mich außergewöhnliche Parade. Als Teenager bekam ich ein leeres Sackerl, welches ich mich Süßigkeiten im Laufe der Parade füllte. Die meisten Teilnehmer der Parade warfen uns Süßigkeiten zu und zum Ende dieser war auch mein Sackerl voll. Viele Teilnehmer waren kostümiert. Alte Fahrzeuge der Feuerwehr, Polizei, Rettung, viele Rennautos und sogar eine Lok wurden präsentiert. Es traten überaus viele interessante Künstler auf.

Am gleichen Wochenende fand auch ein Rodeo statt, und da es mein erster Rodeobesuch war, war ich auch ziemlich neugierig. Besonders aufregend fand ich das Bullenreiten, denn man muss schon sehr tapfer sein, um sich dies zu trauen. Sogar achtjährige hatten den Mut einen kleinen Bullen zu reiten.

Zum Schluss möchte ich gerne noch über die Leute, die ich in Alaska getroffen habe, einiges schreiben. So zum Beispiel über Jaccob mit dem ich, obwohl er viel älter ist als ich, sehr viel Spaß beim Steine werfen, Skateboard fahren und herumtoben hatte oder Patrick, der ein hervorragender Fischer ist, oder Denis und Terry mit ihren Kindern und natürlich Charly, Erins süßer Hund.
 

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