In der heutigen Zeit ist den meisten Menschen schon bewusst geworden, dass in unserem System Einiges bis Vieles nicht stimmt oder stimmen kann. Die Hektik wird immer grösser, die Schere zwischen ARM und REICH immer breiter geöffnet. Viele Menschen sind richtig mutlos geworden und sagen sich: Wohin wird das nun führen?
" IN DEN ABGRUND " ,
wenn wir nicht global umdenken.
Wir müssen endlich erkennen, dass wir vor einer der grössten Entscheidungen der Menschheit stehen, denn wir sind jetzt endgültig am Scheideweg angelangt, wo wir uns entweder selbst vernichten werden, wenn wir so weitermachen oder endlich erkennen, dass wir selbstverantwortliche Schöpferwesen sind, die ihre Zukunft in die eigene Hand nehmen und selbst gestalten.
Dazu sind nun einige Voraussetzungen notwendig:
Das bringt mich nun zwangsweise zu dem Punkt, wo ich erkennen werde, dass nichts zufällig geschieht, sondern Alles bewusst herbeigeführt wird oder wurde.
Doch wie verändere ich die Welt?
Indem ich mich und meine Betrachtung verändere!
Und dabei hilft mir der berühmte Ausspruch:
"So wie oben, so auch unten, so wie im Grossen, so auch im Kleinen. "
Bruce Lipton hat es in seinem neuesten Werk so beschrieben, dass wir nicht einen Körper haben, sondern eine Zellgemeinschaft aus 50 Billionen Zellen, die gelernt haben, zusammenzuarbeiten und sich dabei die Arbeit branchenspezifisch aufteilen. Jedenfalls arbeitet im Körper jede Zelle für das Gemeinwohl und macht exakt das, was sie am Besten kann, bzw., wofür sie bestimmt ist und bekommt als Entlohnung genau das, was sie braucht.
Nun müssen wir endlich erkennen, dass es mit der Menschheit genau so aussieht: Wir sind ca. 7 Milliarden Menschen als Einzelwesen oder Zellen, die sich endlich zur Zellgemeinschaft " Menschheit " zusammenschliessen muss, um unser Überleben zu sichern. Das bedeutet, dass wir unser Einzelwesendenken aufgeben müssen und in der Zukunft für das gemeinsame Ganze unsere Arbeitsleistung einsetzen werden müssen.
Dafür dürfen wir uns dann aus dem kollektiven Topf das herausnehmen, was wir brauchen. Dieser Gedanke ist übrigens sehr alt und schon in der Bibel verankert: " Und der Herr gibt den Seinen ihr täglich Brot ".
Für unsere Überlebensstruktur ist es ferner notwendig, dass wir wieder zu den bewährten Gesellschaftsformen der Grossfamilie und der Dorfgemeinschaft zurückkehren.
Grossfamilie deswegen, weil sie den einzelnen Mitgliedern den Schutz bietet.
Dorfgemeinschaften deshalb, weil der Ertrag der kollektiven Arbeitsleistung im Dorf oder der Gegend bleibt und so zum Wohlstand der Gemeinschaft und dadurch auch des Einzelnen führt.
Das ist übrigens auch das Motto unserer Community:
JEDES MITGLIED ARBEITET IN DER COMMUNITY FÜR SICH SELBST,
so wie jede Familie in der Dorfgemeinschaft für sich selbst arbeitet und kann
AUF DIE GESAMTRESSOURCEN DER COMMUNITY ZUGREIFEN,
so wie jede Familie in der Dorfgemeinschaft auf die Gesamtressourcen des Dorfes zugreifen kann.
Aber arbeiten muss jedes Mitglied selbst, aber dafür ist der Zugriff auf die Ressourcen in unserer Community kostenlos.
Selbstverständlich wird es bei starkem Anwachsen der Community notwendig sein, dass gewisse Personen Teile der Verwaltung übernehmen, die dann quasi wie Verwaltungsbeamte von der Community entschädigt werden.
Helmut Brauner